Schnitzel. Paniert. Groß. Mit Pommes. In gefühlt 15 Varianten. Darum geht man in den Heuser Eichbaum Tresen. Alternativ Hacksteak (8 Varianten).
Nachfrage scheint es zu geben: Das Heuser ist ein kleines Restaurant, das wohl vor allem im Sommer wegen seinem größeren Außenbereich besucht wird. Aber wenn das Wetter mal schlecht ist, braucht man hier auch unter der Woche eine Reservierung. Sie haben uns dann aber noch rein gequetscht vor der ersten Reservierung – wirkten aber irgendwie nicht darauf vorbereitet, dass jemand wagt, spontan vorbeizukommen.
Wie gesagt klein. Innen vielleicht 16 Tischplätze. Weil die Tische klein sind und recht eng zusammen stehen. Das ist kuschelig, aber man hört auch die Gespräche der anderen Gäste ganz gut mit. Der allein sitzende Mann am Nebentisch schien sich aktiv für unsere Arbeits-Themen zu interessieren. Jedenfalls erweckte er den Eindruck. Das ist unangenehm.
Ich entschied mich gegen die gefüllte Panade und für einen Nudeltopf mit Hackfleisch (eigentlich auch nur Hacksteak tatare auf Nudeln, s.o.
. Mein Mitesser konnte nicht widerstehen. Selbst schuld. Zur Strafe bekam er dann auch gleich das falsche Schnitzel. Dabei ist “Hawaii” doch gar nicht so einfach zu verwechseln, oder?
Es gelang auch nicht, beide Speisen gleichzeitig zu servieren.
Das Schnitzel war riesig und ragte an beiden Seiten über den Teller hinaus. Wobei die Tellergröße wohl so gewählt war, dass der Effekt auch eintritt. Tipp: Beim Italiener gibt es größere Teller. Läßt sich bestimmt auch beschaffen. Allerdings wird es dann auf den Tischen (s.o.) eng.
Zubereitung, Frische, Konsistenz und Geschmack der Speisen war OK. Der Nudeltopf schmeckt vor allem nach Hackfleich, auf eine Würzung die vom Fleisch ablenken könnte, wurde großzügig verzichtet. Erwähnte ich schon, dass Hackfleisch eine der Spezialitäten des Heuser ist?
Die Portion war OK, aber für 8,50 € auch nicht gerade gross. Könnte ich biliger kochen, selbst mit Arbeitszeit und Geschirrspüler. An den Salat kann ich mich nicht erinnern. Weder positiv, noch negativ.
Der Rotwein war gut.
Zusammengefaßt: Im Heuser Einbaum Tresen kann man essen, um satt zu werden. Grundsolide und gemütlich. Da kann man sich nicht beklagen. Andere Gründe, dort Essen zu gehen, gibt es allerdings nicht.
Das Heuser hat keine Web-Seite.
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