A high-level view of a Zcash transaction

Grobe schematische Darstellung einer Zcash Transaktion

Zcash ist der neuste Hype der DigiCoin Szene und der DigiCoin Spekulanten. Mein Mining-Anbieter bietet mir Zcash Mining an, meine Online Börsen promoten Zcash Trading, der
DigiCoin Händler ums Eck informiert mich, dass er jetzt auch Zcash vertickt und vor und nach dem ITO (Initial Coin Offering – mehr dazu unten) waren die DigiCoin Newsseiten voll davon. In der normalen Presse hast du dagegen vermutlich noch nie auch nur ein Wort von Zcash gelesen.

Was steckt dahinter? Was macht diese neue Digi-Währung für eine bestimme Szene so interessant? Warum geht das an der normalen Presse so komplett vorbei? Wofür wäre Zcash sinnvoll?

Ich will hier versuchen, ein paar allgemein verständliche Antworten auf diese Fragen zu formulieren.

Was ist Zcash?

Zcash ist eine digitale Währung, wie Bitcoin, Ether, und Lisk (und viele andere digitale Währungen), die auf der Blockchain-Technologie beruht. Zcash wird von keiner Regierung herausgegeben, sondern wurde von einer von Krypto-Experten gegründeten Firma geschaffen.

 

Wie relevant ist Zcash?

Der heutige Wert von Zcash ist 0,13530565 ฿. Es gibt derzeit eine Gesamtanzahl von 81,3 Tausend Münzen und das gehandelte Gesamtvolumen beträgt 6.107,4 ฿.

Quelle: CoinGecko (dort auch ein aktueller Kurs)

฿ steht hier für Bitcoin. Wie die meisten digiWährungen kann man auch Zcash bisher nicht direkt in Euro oder Dollar handeln, sondern nur in Bitcoin. Ein Zcash ist also zur Zeit ca. 94 Euro wert (aktueller Kurs). Die Marktkapitalisierung (der Wert alles existierenden Zcash bewertet zum aktuellen Kurs) beträgt damit rund 4.261.894 Euro (4,26 Mio €). Das sind für eine Deutsche Bank natürlich Peanuts, auch das DAO hatte deutlich mehr Kapital eingesammelt, aber Oma Lisa müsste dafür schon ne Weile stricken.

Ganz schön viel jedenfalls für eine reine Techniker-Spielerei. Einige Leute scheinen große Hoffnungen und Geld in dieses Unterfangen zu stecken.

 

Wie ist Zcash entstanden?

Die Einführung neuerDigiCoin Experimente folgt inzwischen einen festen Ritual (wäre aber durchaus anders möglich):

  • Die Kryptographie-Cracks, die die Idee hatten, veröffentlichen einen ersten Draft des Protokolls (hier: Zerocoin-Protokoll). Das Protokoll legt fest, wie die Währung erzeugt wird (Schlüssel, Algorythmus), wie die Blockchain aussieht, u.s.w.
  • Andere Experten und die Community prüfen und diskutieren den Entwurf und er wird weiterentwickelt, bis ausreichende Zustimmung erreicht ist. Das kann Jahre dauern (hier: 3 Jahre).
  • Dann „schöpfen“ die Initiatoren die ersten „Coins“ entsprechend dem beschlossenen Protokoll („Genesis“).
  • In einem „Initial Coin Offering“ (ICO) werden diese der Community zum Kauf (gegen Bitcoins) angeboten  – damit wird die Währung zum ersten Mal öffentlich verfügbar. Das Verfahren eines ICOs orientiert sich am Börsengang einer Firma – nur das am ICO keine Banken beteiligt sind. Mit dem Erlös bauen die Initiatoren dann in der Regel die notwendige technische Infrastruktur auf, die notwendig ist, um den dauerhaften Betrieb einer Blockchain zu ermöglichen.
  • Nach dem ICO (hier: 15.10.2016) kann mit der Währung gehandelt und (theoretisch) auch eingekauft werden.

 

Update 3.12.2016: Ist Zcash sicher?

Um das zu beurteilen ist es – nicht mal zwei Monate nach dem Start – sicher noch zu früh. Während der Diskussion des Protokolls sind (m.W.) zumindest keine Sicherheitsfragen offen geblieben. Aber das ist die Theorie. Jetzt muss ich Zcash erst mal in der Praxis bewähren und die ersten Wellen der Angriffe von Hackern & Co. überstehen. Das Beispiel Ethereum/DAO hat gezeigt, das theoretisch sicher scheinende Systeme trotzdem eklatante Sicherheitslücken aufweisen können.

Darüber hinaus hat (Bitcoin Echo) in seinem Artikel Der große Haken bei Zcash (ZEC) auf einige Ungereimtheiten bei der Zcash-Trusted-Setup Zeremonie hingewiesen, die theoretisch dazu führen könnten, dass Angreifer „etwas viel verheerenderes anstellen [könnten]: endloses genererieren neuer ZECs. […] Durch die Sache mit der hohen Datensicherheit kann man nichtmal feststellen, “ob” jemand neues Geld druckt! Es gibt keinen Mechanismus um festzustellen, wie viele ZEC im Umlauf sind. Der Markt wird davon nichts sofort merken.“ Das ist ein Risiko, dass Zcash schwer belasten wird.

 

Wer bestimmt den Wert von Zcash?

Angebot und Nachfrage. Die Online Börsen, an denen Zcash gehandelt wird, berichten ständig live, zu welchen Preis Zcash bei ihnen in Bitcoins getauscht wurde. Nach dem ICO gab es – wegen der hohen Erwartungen und natürlich auch dem Hype – riesige Kursauschläge:

Auf den Börsen erlebte Zcash die wildesten Preissprünge, die es jemals im Krypto-Markt gegeben hat, der wahrlich nicht arm an wilden Preissprüngen ist. Kurz nach dem Launch erreichte Zcash (ZEC) auf Poloniex eine Spitze von 3.299 Bitcoin. Nein, kein Komma-Punkt-Fehler, sondern ernst gemeint: Dreitausend-zweihundert-neunundneunzig Bitcoin. Oder, pi mal Daumen: 2,3 Millionen Dollar. Für einen einzigen Zcash-Coin. Irre, oder?

Natürlich war der Wahnsinn recht bald vorbei. Zcash stürzte ein wie kein Coin jemals zuvor. Gestern lag der Preis bei etwa 0,7 Bitcoin, womit der ZEC mehr als 99,97 Prozent verloren hat. Heute steht er wieder bei 2,5 Bitcoin.

Quelle: BitcoinBlog.de

Seit dem 6. November bewegt sich Zcash jedoch unter 0,5 Bitcoin und dürfte dort wohl auch die nächsten Wochen und Monate bleiben. Das klingt jetzt wieder ernüchternd (und einige Menschen haben vorher vermutlich eine Stange Geld verloren – andere dafür mächtig profitiert). Andererseits hat sich  Zcash zumindest für den Augenblick in der Spitzengruppe der DigiWährungen etabliert: CoinGecko führt sie auf Platz 7, bei Poloniex.com nimmt sie vom Handelsvolumen zur Zeit Platz 3 ein.

Für den ziemlich gesättigten Markt an DigiCoins eine gute Leistung.

Das BTC Echo macht sich ein paar (ziemlich oberflächliche) Gedanken zum Wert von Zcash. Von meinen Überlegungen zur Kursentwicklung von Bitcoin treffen auch einige auf Zcash zu, andere weniger. Ich überlasse es euch, zu entscheiden, welche. 🙂

 

Was unterscheidet Zcash von anderne DigiWährungen? 

Zcash will Zahlungen vollständig geheim abwickeln und trotzdem dezentral über eine Blockchain dokumentieren. Anders als bei Bitcoin oder den meisten anderen digitalen Währungen werden Sender, Empfänger und das Trasnaktionsvolumen auf der Blockchain verschlüsselt (bei Bitcoin stehen da zwar auch keine Namen, aber Keys, der zumindest theoretisch die Beteidigten identifizieren). Nur der Besitzer des Viewkeys kann die genauen Transaktionsdetails einsehen. Die Nutzer können den Transaktionskey nach eigenem Ermessen an Dritte weitergeben und somit einen Einblick in die Transaktion gewähren.

Zcash Transaktionen können deshalb auf zwei unterschiedliche Wege ausgeführt werden:

  • Geschütze Adresse (Z-Adresse): Mit der Z-Adresse wird die Transaktion kryptographisch abgesichert. Somit sind keine Details über die Transaktion auf der Blockchain sichtbar. Diese Art der Transaktion heißt auch “Zero Knowledge Proof-System”
  • Transparente Adresse (T-Adresse): Mit der T-Adresse sind alle Transaktionsdetails wie auf der Bitcoin Blockchain öffentlich auf der Zcash-Blockchain einsehbar.

Mehr technische Detail dazu oder eine komplette Übersicht über das Design von Zcash. Der Zero Knowledge Proof wird als ein sehr innovativer Ansatz angesehen.

Ansonsten ist Zcash weitgehend eine Kopie von Bitcoin nach dem Motto:

“Vermeide Änderungen an einem erprobtem Protokoll, sofern es keinen starken Grund für sie gibt.”

Die meisten Eigenschaften von Bitcoin wurden daher übernommen. Beispielsweise das Halving alle vier Jahre oder die Gesamtmenge von 21 Millionen Coins. Es gibt allerdings einige weitere sehr wichtige Änderungen:

  • Die Erhöhung des Blocksize-Limits auf 2 MB und die Reduktion der Zeitspanne zwischen den Blöcken auf 2,5 Minuten. Damit hat Zcash die 8-fache Kapazität von Bitcoin. Das macht die Bestätigung von Transaktionen schneller (die Dauer der Bestätigung von Transaktionen ist ein bekannter Nachteil von Bitcoin, an dessen Lösung aber gearbeitet wird).
  • Eine sanftere Anpassung der Mining-Schwierigkeit – bei Bitcoin wird das Mining ca. alle vier Jahre auf einen Schlag nur noch halb so attraktiv (lohnend). Bei Zcash wurde versucht, das abzumildern.
  • Das Austauschen des Mining-Algorithmus, um Zcash resistent gegen Asics zu machen (s.u.)
  • Die Einführung einer “Steuer”, die 10 Prozent der Mining-Erträge an die Gründer weiterleitet (s.u.)

Quelle: BitcoinBlog.de

Was ist Asics restistance?

Einer der (von den Designern nicht vorhergesehenen) Nachteile bei Bitcoin ist:

… the fact that electronics companies had developed specialist hardware, called ASICs, for mining coins which used the SHA-256 and Scrypt mining algorithms. This had the effect of making the networks more centralized – controlled by a small group of powerful miners, whereas the original vision for cryptocurrency was for ordinary users to be able to take part in securing the network and earning rewards through mining. Mining centralization reducing network security, reduces the number of people with a stake in running the netwok who naturally become its advocates, and may increase the likelihood of mined coins being instantly ‘dumped’ as businesses need to cover costs and take profits whereas individuals may not have to.

Quelle: cryptorials.io

Kurz: Beim Bitcoin Mining gibt es technologische Skaleneffekte, die es lukrativer machen, große Mining Farmen aufzubauen, als auf Millionen privaten Computern zu minen (was die eigentliche Idee von Satoshi war). Neben dieser Abweichung von der Idee bildet es auch die einzige bisher bekannte potentielle Sicherheits-Schwachstelle von Bitcoin. Denn wenn sich mehr als 50% der Mining Power zusammen tun, wären sie in der Lage valide Transaktionen zu verfälschen. Das ist zwar bisher unwahrscheinlich, aber nicht komplett unmöglich.

Insofern ist das eine gewisse Verbesserung gegenüber Bitcoin.

 

Steuer? Warum eine Steuer?

Wie oben schon erwähnt, steht hinter Zcash nicht eine Communitiy (wie bei Bitcoin), sondern ein Gewinn-orientiertes Unternehmen, dass auch noch zahlreiche Investoren an Bord geholt hat, die Geld sehen wollen. Das soll aus dem Ertrag der Miner (s.u.) finanziert werden. Ob das den meisten Zcash Enthusiasten klar ist, bleibt abzuwarten. Das böse Erwachen könnte kommen, wenn die Mining Erträge nicht so hoch sind, wie erhofft. Und dass sie die Profite anderer mitfinanzieren, dürfte sich nach und nach auch verbreiten – zumal mittelalterliche 10% nicht gerade wenig sind.

Interessant ist übrigens, dass viele der Stimmen, die den Zcash Hype angeheizt haben, selbst in das Zcash Unternehmen investiert haben (Quelle: BTC Echo) – ohne das jedoch offen zu legen. Auch einigen von denen, die versucht haben, mich in  Richtung Zcash zu schubsen (siehe Anfang).

 

Zcash Mining

DigiCoin Mining ist der (Rechenzeit- und Energie-aufwändige) Prozess, der Transaktionen kryptografisch verifiziert und auf die Blockchain schreibt. Das wird mit Gutschriften in der jeweiligen Währung belohnt.

Bisher gibt es m.W. nach keine Erkenntnisse, unter welchen Umständen (Stromkosten, …) sich Mining von Zcash wirklich lohnt (Erträge > Summe aller Kosten und Aufwände) – vor allem – wenn man – zusätzlich zu den 10% Steuern – noch einen kommerziellen Anbieter dazwischen schaltet, wie ich das bei Bitcoin und Ether tue. Und: Wer es im größeren Maße macht, muss natürlich auch noch Einkommenssteuer bezahlen.

Hinweis zur Einkommenssteuer: Natürlich ist es verlockend, zu sagen: „Fuck that! Zcash doch anonym. Kein Mensch weiß, dass ich es bin, der das Zcash mined.“ Das stimmt natürlich erst mal. Dann verbaut man sich jedoch, das Zcash jemals in eine Fiat-Währung (Euro, Dollar, etc.) zu tauschen. Denn dann würde Zcash Mining nämlich plötzlich für die Finanzbehörden als Einkommensquelle sichtbar (mit Einkommensschätzung, Zinszahlungen, etc.) Doch da man mit Zcash bisher weder Essen kaufen noch die Stromrechnung bezahlen kann (s.u.), könnte das notwendig werden.

Wer Zcash Mining trotzdem ausprobieren oder zumindest mehr dazu wissen will: Eine Anleitung für Zcash Mining unter Windows – wer Linux hat, weiß selbst wo er eine Anleitung findet und wer Apple nutzt, will das eh nicht.

 

Was kann man mit Zcash tun?

Bisher ist Zcash ein reines Wertaufbewahrungs- und Spekulationsmittel. Einkaufen kann man mit Zcash m.w. noch nirgends (außer vielleicht in ein paar schnellen Shops im Dark Net).  Angesichts der noch sehr starken Kursschwankungen zur Zeit ist das für Shop-Anbieter nur aufwendig umzusetzen.

Eine neue Anwendung ist jedoch die Anonymisierung von Bitcoin-Geschäften. Use Case: Die Partner bei einem Geschäft einigen sich auf einen Preis in Bitcoin. Der Käufer tauscht den entsprechenden Bitcoin Betrag in Zcash um, überträgt die Bitcoins dem Verkäufer, der sie wieder in Bitcoins (und ggf. weiter in Euro) tauschen kann.

Damit wäre für Dritte erfolgreich verschleiert, woher und für was der Verkäufer Geld bekommen hat. Doch: Wozu brauche ich das?

 

Warum einen anonyme Währung?

Ein wesentlicher Teil des Hypes um Zcash häng an der Eigenschaft, das es vollständig anonyme Transaktionen ermöglichen soll. Doch während das technisch eine spannende Herausforderung (gewesen) sein mag, sind die praktischen Anwendungen, für die das notwendig ist, doch eher begrenzt. Vor allem fallen mir jene Zwecke ein, die ich schon Aufgezählt habe, als ich die „Nutzen“ von Offshore-Firmen analysiert habe – allesamt illegal oder gesellschaftlich hochgradig schädlich.

Darüber hinaus wird von Zcash Enthusiasten gern die Situation in einem diktatorisch regierten Staates (aktuell z.B.: die Türkei) angeführt. Da hilft es natürlich in vielen denkbaren Fällen, wenn ich Geld anonym transferieren kann. Allerdings sollte ja unser Ziel sein, solche Diktaturen zu überwinden, nicht uns bequem in ihnen einzurichten. Zumal es gerade in einer Diktatur einige Möglichkeiten gibt, Zcash Transaktionen trotzdem aufzudecken (s.u.).

Für die meisten Anwendungen, in denen wir uns jedoch im Sinne eines umfassenden Datenschutzes Anonymität wünschen, reicht die relative Anonymität von Bitcoin völlig aus. Zumal 99% der Menschen gar kein Problem damit haben, alle ihre Geschäfte mit bargeldlosen Zahlungsmethoden zu erledigen, deren Transaktiondaten (oft unzureichend geschützt) nicht nur bei den Geschäftspartnern, sondern auch bei (im Schnitt je drei) Geldinstituten unendlich lang gespeichert werden und daher nicht nur für den Staat, sondern auch für Hacker und jegliche kommerzielle Verwendungen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Obwohl Bargeld Schutz dagegen bietet.

Von daher sehe ich keine breite Nachfrage nach einer vollständig anonymen Währung.

Wichtiger Hinweis für alle Zcash-Anwender: Wer Zcash nutzt, sollte unter keinen Umständen für Dritte Zcash Transaktionen vornehmen. Weder Euro in Zcash tauschen und transferieren, noch Zcash in Empfang nehmen und in Euro tauschen. Denn gerade wenn die  Zcash Transaktionen wirklich vollständig anonym sind, werden sich interessierte Kreise im Zweifel zwecks Informationsbeschaffung und Strafverfolgung verstärkt an den Endpunkt einer Transaktion (also: dich) halten. „Interessierte Kreise“ können sein:

  • Strafverfolgungsbehörden – die sich leider nicht immer an Recht und Gesetz halten. Schon gar nicht in autokratisch regierten Ländern. Und auch wenn in Deutschland  diese Gefahr noch relativ gering ist – woher weißt du jetzt, das es dich nicht aus Urlaubs- oder Geschäts-Gründen mal in ein solches Land (z.B. Türkei, Russland, China) verschlägt, wo man plötzlich Interesse an einer Jahre zurück liegenden Transaktion zeigt?
  • Geheimdienste – die noch weniger zimperlich mit ihren Methoden sind. Besonders, wenn Trump seinen Geheimdiensten die Folter auch offiziell wieder erlauben sollte. Und: Er wird für Deutschland sicher keine Ausnahme machen.
  • Kriminelle – die im Zweifel vor gar nichts zurück schrecken, um Details über eine Transaktion zu erfahren – oder für immer zu verbergen.

 


Zusammenfassung:

Ich sehen für Zcash nach dem Hype auf Dauer lediglich eine Nischenexistenz aus der Kombination folgender Gründe:

  • Es gibt keine breite Nachfrage nach einer vollständig anonymen Währung
  • Eine von einem privaten, profit-orientierten Unternehmen kontrollierte DigiWährung ist keine glaubwürdige Alternative zu Fiat-Währungen
  • Viele werden sich fragen, warum sie für den Profit eines Konzerns Minen sollen
  • Es kann schon in Kürze eine neue DigiWährung geben, die die Vorteile von Zcash hat, ohne die Nachteile mit sich zu bringen

Darüber hinaus werde ich persönlich nicht in Zcash investieren, da ich – zumindest im Augenblick – das Missbrauchspotential für größer als den Nutzen halte und nicht aktiv zu Verbreitung beitragen möchte. Ich werde mich jedoch inhaltlich weiter damit beschäftigen, da diese Technologie nicht einfach wieder verschwinden wird und kaum völlig aufzuhalten ist.

Soweit meine Gedanken zu Zcash. Nutzt für weitere Fragen, Gedanken und Kritik die Kommentar-Funktion.

 

Weiterführende Links:

Zcash Homepage

Zcash FAQ

Zcash Sicherheitshinweise (und bekannte Schwachstellen)

Bitcoin Blog über Zcash

BTC Echo über Zcash

 

 

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Siehe auch:

Projekt Blockchain Business Services

Wie funktioniert Bitcoin?

Betrachtungen zur Bitcoin-Kursentwicklung

Stückchenmünzen-Lesestoff (aka Blockchain Article Collection)

Mein DAO Blockchain Experiment