Archiv der Kategorie Filme / Kino

Jean De Cappy

Ziege - von Jean De Cappy Art

Ziege – von Jean De Cappy Art

Ich begrüße Jean De Cappy als neue Kooperation hier auf Neun Mal Sechs. Neben gelegentlichen Gastartikeln hier habe ich ja schon Arthuro de las Cosas einen Lyriker, der dieses Blog bereichert (auch wenn er gerade beharrlich schweigt). Jetzt kommt Malerei hinzu.

Ich habe Jean über eine geschlossene Social Media Plattorm kennengelernt. Zunächst weniger persönlich als über ihre Bilder. Jean De Cappy malt Aquarelle. Bin ja jetzt keine Experte für Malerei und für Aquarelle noch viel weniger. Aber mir gefiel ihr Stil. Sehr. Nur ihre Motive waren – obwohl interessant – nicht unbedingt mein Ding. Aber ich bin ja jung und habe ihre Verkaufsangebote geduldig beobachtet, in der Hoffnung, mal ein Motiv zu finden, das mir wirklich gefällt. Die rechts abgebildete Ziege hatte es mir sofort angetan. Und so habe ich Jean dann auch direkt kennengelernt und die Ziege ziert nun meinen Schreibtisch.

In letzter Zeit hatte ich beobachtet, das Jean – offensichtlich auch Film-Fan wie ich – immer wieder Motive aus der Welt des Kinos malte. Und an einem schönen sonnigen Sonntag Nachmittag kam ich auf die Idee, dass Fotos ihrer Bilder doch eine Bereicherung meiner Filmkurzkritiken sein könnten. Und eine Kooperation Jean vielleicht zu mehr Bekanntheit verhelfen konnte. Zumal sie sonst im Netz kaum präsent ist.

Wir sind uns schnell einig geworden. Und dann habe ich eine Ewigkeit (viel los gerade) gebraucht, um die ersten Bilder in den Filmkurzkritiken einzubauen. Aber jetzt sind sie drin und ich werde nach und nach weitere hinzufügen.  Und freue mich auf eine hoffentlich für beide Seiten interessante Kooperation.

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Wie die BBC das Filmjahr 2018 rettete…

… und Hollywood es versaute.

The guilty movie poster

Wenige Filme haben mich letztes Jahr für sich interessieren können. Ich war extrem wenig im Kino. Und auch im TV / Online haben mich wenig aktuelle Produktionen wirklich gereizt. Und von denen, die ich mir angesehen habe, hat mich kaum etwas wirklich überzeugen können.

In meinen Filmkurzkritiken stand ich vier Wochen vor dem Ende des Jahres mit lediglich einem einzigen Film da, dem ich die Top-Bewertung von +++++ verliehen hatte.  Das war mir seit Gründung der Filmkurzkritiken noch nicht passiert! Und ich glaube nicht, das es an mir liegt.

Am Ende sind es dann (dank BBC) wenigstens noch drei Top-Bewertungen und wenigstens noch ein ++++ geworden. Natürlich kann sich das noch weiter verbessern, denn es gibt noch zwei, drei 2018er Produktionen, die ich mir noch ansehen will (bisher nicht geschafft) und üblicherweise mache ich auch später noch ein paar Entdeckungen, die sich Top-Bewertungen erarbeiten.  Und wenn ihr Filme seht, die ich sträflich vernachlässigt haben sollte., dann bitte ich euch um entsprechende Kommentare.

Aber so schwach wie dieses Mal , habe ich das Filmjahr noch nie empfunden. Ein Grund, wenigstens die Filme und Serien (und deren MacherInnen) zu feiern, die gegen den Trend standen.

The Guilty

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Auch Horror ist relativ relativ

Rocky Horror Picture ShowSocial Media Dialog:

Was ist dein Lieblings-Horrorfilm?

 

 Die Rocky Horror Picture Show

 

Aber das ist doch keine Horror !!!

 

Sag das mal nem AfD Anhänger 😉

Heute, Donnerstag, 9. Juni 2016, wird die Rocky Horror Picture Show übrigens im Audimax der TU Darmstadt gezeigt! 20:00 Uhr.

 

Il buono, il brutto, il cattivo & il luciferino gatto

Vergesst den gestiefelten Kater. Nur diese Katze kann mit den Charakteren des größten Films der Filmgeschichte gleichziehen:

no, il brutto, il cattivo, the good the bad and the ugly, zwei gloreiche Hlaunken

Siehe auch: Weitere Beiträge in der Kategorie Humor

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Darmstadts Oberbürgermeister ist ein Alien

Futurama (Science-Fiction-Zeichentrickserie von Simpsons-Erfinder Matt Groening) hat das Geheimnis hinter Darmstadts Erfolg gelüftet:

Gefunden hat es Marc Wickel, der in seinem Blog Verwickeltes auch gleich beschriebt, welche Wunder damit möglich wurden. Und die Ufos zeigt.

 

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Ich reite in die Stadt..

„Ich reite in die Stadt, und alles andere ergibt sich“

(Clint Eastwood)

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Zitate vom Dude & Co.

“This is not ‚Nam. This is bowling. There are rules.”

Walter Sobchak

“Nobody Fuck with the Jesus.”

Jesus Quintana

„I’m adhering to a pretty strict, uh, drug regimen to keep my mind, you know, uh, limber“

The Dude

 

“Strong men also cry… strong men also cry.”

Big Lebowski

“Pacifism is not something to hide behind.”

Walter Sobchak

“Careful, man, there’s a beverage here!”

The Dude

„Oh, the usual. I bowl. Drive around. The occasional acid flashback.“

The Dude

 “Sometimes you eat the bear, and sometimes, well, he eats you.”

The Stranger

Quelle: Shortlist

Siehe auch: 

New York Times „The Dude abides“

Mehr Zitate und Weisheiten in der Kategorie Zitate und Weisheiten.

 

 

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Wo ist was los an Heiligabend 2013 in Darmstadt

Weihnachten ist für viele Menschen, die keine  Familien haben oder diese (warum auch immer) nicht sehen können, ein schwieriger Zeitpunkt. Besonders wenn es ihnen schwer fällt, allein zu sein. Hinzu kommt erschwerend, das besonders intollerante Christen auch noch ein (gesetzliches) Tanzverbot verhängt haben, dass auch für alle Nicht-Gläubigen und Andersgläubigen gilt. Weil in verschiedenen Online-Foren die Frage aufkam, was man denn (in Darmstadt) Heiligabend machen kann, wenn man nicht allein sein will, habe ich hier mal die Optionen gesammelt, die dort als Antwort zurück kamen.

Die Liste ist bestimmt nicht vollständig, aber: So wenig ist es gar nicht.

Gern nehme ich noch Ergänzungen hinzu. Einfach als Kommentar schreiben, dann ist es sofort verfügbar.
Tagsüber:

Konzert: The Barbers (Rock’n’Roll) auf dem Luisenplatz 12:00 Uhr

Eiscafe Carlo – trad. Treffpunkt ab 13 Uhr

 

Abends:

Goldene Krone: Mexikaner-Party – 19:00 Uhr

Hillstreet Club – Früher war mehr Lametta! Xmas-Party mit Kemal

Riwwelmaddes ab 21.00 Uhr geöffnet! Kein Eintritt!!!!!

Gemeindehaus der evangelischen Johannesgemeinde – offen für alle
18:30 Uhr im Gemeindehaus

HalbNeun Theater: Kabbaratz: Ich find’s schön, wenn der Baum brennt 20:30 Uhr

Steinbruch-Theater, Mühltal – DJ Gun’s Christmas Rock

Jagdhofkeller – Gottesdienst in der Christnacht 22:00 Uhr

Extasis Discotheque X-Mas-Party 22:00 Uhr

Ponyhof  Pony 6 im Levelhof 23:00 Uhr<

Huckebein Weihnachten Part I mit DJ Stargate 23:00 Uhr
An Sibin Quiz Night 21:00 Uhr
Green Sheep Pub Pub Quiz 20:30 Uhr
Music Station, Weiterstadt – Karaoke 20:00 Uhr

Guantanamera – Salsa Party – 22:00 Uhr

musikpark darmstadt

 

Restaurants geöffnet

3klang (nur bis 15 Uhr)

Grohe (nur bis 16 Uhr)

Nazar (vermutlich, aber unbestätigt)

Goldene Hirsch (Eberstadt) (vermutlich, aber unbestätigt)

 

Kult-Aktivität:

Film: Das Leben des Brian

 

Wohl auch lustig: „Verrückte Weihnachten“ mit Tim Allen. Story: Ein Ehepaar will Weihnachten mit einer Kreuzfahrt in die Karibik entfliehen. Davon soll die Nachbarschaft aber nichts erfahren.

 

 Was auch immer ihr macht, allein oder in der Horde, gläubig oder nicht: Ich wünsche euch frohe und entspannte Festtage. Feiert was ihr wollt und tut euch und denen, die euch nahestehen, was Gutes!

Und denkt daran: Don‘ t Drink and Drive

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Christopher Walken tanzt Fatboy Slim – Weapon of Choice

Diese Seite ist umgezogen. Die aktuelle Version findest du hier:
http://blog.neunmalsechs.de/2013/04/08/christopher-walken-tanzt-fatboy-slim-weapon-of-choice/

Hier weiterlesen / das Video schauen:   Christopher Walken tanzt Fatboy Slim – Weapon of Choice.

 

Andere Musik-Themen:

 

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Zero Dark Thirty – Zuschauer die auf Amerikaner starren

Szenebild aus "Zero Dark Thirty"

Szenebild aus "Zero Dark Thirty"

Ich habe diesen Film „Zero Dark Thirty“ nicht gesehen. Ich hatte den Trailer im Kino gesehen – und gedacht: Man, sieht der Langweilig aus. Und: Wirkt wie ein Propaganda-Film der US-Regierung.

Jetzt, drei Filmkritiken später, die das Gegenteil behaupten, wundere ich mich, warum ich immer noch kein Interesse an diesem Film habe.

Es geht eigentlich nur um ein Versteckspiel. Ein Mann versteckt sich und der größte und mächtigstes Geheimdienst der Welt muss ihn suchen. Und setzt dabei Mittel ein, die nun, mit gängigen christlichen Überzeugungen nicht in Einklang zu bringen sind.

Und wenn sich etwas Gemeinsames aus diesen drei Kritiken herauslesen lässt, dann: „Zero Dark Thirty“ zeigt die Folter ausführlich und unverfälscht. Und das er kein primitiver Propagandafilm sei.

Worin sie sich nicht einig sind, ist

a) ob der Film einen Versuch darstellt, Folter zu rechtfertigen (und sei es nur über den Erfolg, der der Methode recht gibt – sehr unchristlich)

b) ob der Film – neben der Folter – etwas Wichtiges darstellt, dass einen Kinobesuch rechtfertigen würde.

Die FAZ findet:

Ohne jedes erzählerische Ornament fragt er, was das ist, die ganze Wahrheit, wenn nur Bruchstücke von Informationen zur Verfügung stehen. Der Film ist sozusagen ein Film über sich selbst. Intelligent. Brillant.

Auch n-tv bewertet den Film, trotz Kritik, insgesamt freundlich:

Allerdings gelingt „Zero Dark Thirty“, den die Macher als Hybrid zwischen Dokumentation und Fiktion verstanden haben wollen, ein aufschlussreicher Blick hinter die Kulissen der CIA. Der Geheimdienst kommt dabei nicht sehr gut weg, und das nicht nur, weil die Folter von Gefangenen permanent moralische Grenzen überschreitet. Offenbart werden auch eitle Machtkämpfe und das Gerangel um Zuständigkeiten, das die eigentlichen Ziele aus dem Blick geraten lässt.

Dagegen findet, die Süddeutsche Zeitung, das die Schwächen überwiegen:

„Zero Dark Thirty“ ist ein Film mit viel zu vielen Längen und zu wenig Inspiration, und irgendwie muss man sagen: Die Kontroverse, die innere Debatte, die er einem aufzwingt, ist auf verquere Weise noch das Interessanteste an ihm. Jeder Film ist ein wenig mehr als das, was seine Schöpfer abgeliefert haben, wir spinnen ihn im Kopf weiter. Was wir denken und empfinden, ist Teil der Vorstellung – auch der innere Widerstreit oder der Protest, den er provoziert. Für seine eigene Haltung ist letztlich jeder selbst verantwortlich, auch als Zuschauer, egal, was auf der Leinwand zu sehen ist.

Auch diese Begründung weckt eigentlich mein Interesse an dem Film. Trotzdem bleibt mein Interesse schwach. Das liegt an einem Punkt, der in all den Kritiken nicht vorkommt: Auch wenn es berechtigt ist, zu fragen, was Verfolgung, Folter und Tötung mit den Menschen macht, die solche barbarischen Dinge geschehen lassen, anordnen, beobachten und durchführen – die Geschichte bleibt unvollständig, wenn sie diejenigen ausblendet, an denen solche Taten verübt werden. Quasi eine Geschichte mit einem Loch in der Mitte. Diese Loch wird vor allem dann ein schmerzhaftes Loch, wenn ich lese, dass es dem CIA vor allem darum gehe, die Verhöropfer zu „brechen“ (die Ex CIA Beamten Michael Hayden, General a. D. und ehemaliger Direktor der CIA, John Rizzo, früherer höchster Jurist des Geheimdienstes, sowie Jose Rodriguez, ehemals Leiter des National Clandestine Service äußerten sich bei einer Veranstaltung des American Enterprise Institute zum Film „Zero Dark Thirty“).

Ich fordere ja nicht, dass das so ausführlich passiert, wie das Clint Eastwood (ausgerechnet Clint Eastwood!) mit Flags of Our Fathers und Letters from Iwo Jima tut. Aber eine Seite eine Konfliktes nur als Statisten zu behandeln, wird dem Thema nicht gerecht. Unklar ist natürlich auch, wie viele Opfer der CIA-Ermittelungen sich überhaupt zu einer Seite gezählt haben – manch einer mag zu unrecht verdächtigt oder nur zufällig in Kontakt mit Al-Quaida gekommen sein, als Lieferant oder Vermieter. Nie wurde ein rechtsstaatliches Urteil gefällt, nie hatten sie eine Chance  sich zu verteidigen. Selbst wenn sie wirklich nichts zu sagen hatten: Glauben konnte der CIA ihnen das nur, nachdem er sie zerstört hatte.

Insofern ist das ein Film, bei dem Zuschauer auf US-Amerikaner starren. Er sagt nichts über die Welt da draussen, sondern nur etwas über die Wirklichkeit in ihren Köpfen. Deshalb werde ich mir diesen Film nicht im Kino ansehen. Vielleicht schaue ich ihn über Videoload, wenn es als Video herauskommt. Und falls ich mich geirrt haben sollte, werde ich das hier natürlich korrigieren.

 

Update: US-Historikerin Karen Greenberg liefert (wieder  in der Süddeutschen Zeitung) eine detaillierte Analyse darüber, wie der Film dazu beiträgt, den Amerikanern zu lehren, die Folter zu lieben.Sie bestätigt meine Kritik.

 

Mehr Infos:  Bericht des WDR über den Film

 

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