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Mein Jahr mit der Blockchain

Tastatur & TeetasseEigentlich war dieser Beitrag schon Anfang Dezember geplant und begonnen, doch erst jetzt komme ich dazu, ihn abzuschließen. Deshalb wird daraus jetzt doch so etwas wie eine Jahreszusammenfassung meiner Erkenntnisse eines rund halben Jahres mit der Blockchain. Der sowohl mein erworbenes Wissen -als auch mein noch tiefes Unwissen widerspiegelt.

Angesichts des rasanten Tempos mit dem die Technologie fortschreitet und die Projekte aus dem Boden schießen (und verschwinden), sollte ich vielleicht alle 3 Monate, spätestens alle 1/2 Jahr eine solchen zusammenfassenden Beitrag schreiben. Wenn ich es schaffe.

Hier also meine ganz persönlichen Ansichten zum 2016 State of the Art von Bitcoin, Ethereum und Zcash. [Dieser Artikel wendet sich an Personen mit einem Grundwissen in Sachen Krypto-Währungen – Einstiegsinfos findest du hier: Was ist Bitcoin?, Was sind Smart Contracts, Blockchain Exploration]

 

Bitcoin Blockchain

Bitcoin Kurs

Der Bitcoin wird derzeit stabil für mehr als 700 Euro (Update 28.12.2016:) 900 Euro gehandelt.

Damit ist er, seit ich im Frühsommer 2016 begonnen habe, mich mit Blochchain Themen zu beschäftigen, um rund 40% 80% im Kurs gestiegen (von 500€/Bitcoin). Hier beobachte ich im Allgemeinen eine Kontinuität des Wachstums, die allerdings von vier Real Live Events (economic shocks) zusätzlich befeuert wurde:

Die ersten drei Events haben einen zusätzlichen Kurs-Push von ca. 20-30 Euro (oder je rund 5%) erzeugt, der danach nicht wieder zurück genommen wurde. Interessanter Weise hat der Goldpreis (traditionell die typische Sicherheitswährung bei Schocks) beim Brexit einen ähnlichen Ausschlag gezeigt (der gleich darauf wieder zurück genommen wurde), während die Trump Wahl und die Bargeldentwertung in Indien beim Gold gerade mal zu einer 1%-igen Schwankung führten (der dann zwei Tage später ein 5%-iger Einbruch folgte). Inzwischen ist der Goldpreis wieder da, wo er vor 6 Monaten stand. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Was sind Smart Contracts?

Smart Contracts: Bunte Perlenkette

Smart Contracts: Bunte Perlenkette…?

Das aktuelle Buzz-Thema in der Blockchain Community ist das Thema Smart Contracs. Um was es sich dabei genau handelt und wozu es nutzen soll, bleibt oft unscharf. Das liegt zum einen daran, dass die Definitionen unterschiedlich sind, aber auch weil die möglichen Use Cases sehr vielfältig sein können. Hier ein kleiner Versuch, das spannende Thema zu ordnen, seine verschiedenen Aspekte herauszuarbeiten, Anwendungspotentiale aufzuzeigen und mögliche Umsetzungstechnologien zu benennen.

Definition

Diese drei Definitionen zeigen beispielhaft, wie unterschiedlich man das Thema angehen kann (Hervorhebungen von mir, um die wichtigen Elemente herauszustellen):

Smart contracts are small programs or scripts that run on a blockchain and govern legal or contractual terms on their own. They represent a simple form of decentralization. They will become available in a variety of application areas, such as for wagers, family trusts, escrow, time stamping, proofs of work delivery, etc. In essence, they are about moving certain assets or value from one owner to another, based on some condition or event, between people or things. Smart contracts represent an “intermediate state” between parties, and we will trust these smart programs to verify and take action based on the logic behind these state changes.

Quelle: William Mougayar: Understanding the blockchain

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Wie funktioniert Bitcoin?

Meine Gelbörse / mein walletBitcoins sind IN. Jedenfalls in Techniker-Kreisen und zunehmend auch in der Finanzwirtschaft. Einige (mich eingeschlossen) sehen in Bitcoins (und den dahinter stehenden Technologien) eine Entwicklung, die ähnlich wie das Internet und das Handy eine massive Veränderung unserer Gesellschaft und Wirtschaftsbeziehungen mit sich bringen wird. Es gibt sogar Menschen, die behaupten, mit Bitcoin würden (fast) alle Übel der Welt beseitigt und dann wird alles gut („Bitcoin Enthusiasten“).

Hier sei nun aus reiner Nutzersicht (ohne die ganze komplexe Technik dahinter durchzukauen) erklärt, wie Bitcoins praktisch funktionieren, was man beachten sollte und was man damit machen kann.

 

Das Geheimnis der Blockchain

Die digitale Währung Bitcoin ist im Prinzip eine einzige Datenbank(1) (aka die „Bitcoin Blockchain“). Und zwar von allen Bitcoin Transaktionen seit Anbeginn der Zeit (aka 3.1.2009). Damit die Einträge in dieser Datenbank nicht gefälscht werden können, wird diese Datenbank über alle echten Bitcoin Clients auf der Welt verteilt gespeichert. Und zwar nicht stückchenweise, sondern als Ganzes (2).

Aus diesen Transaktionen kann jederzeit abgeleitet werden, wie viel Bitcoins wohin gehören. Denn die Blockchain funktioniert ähnlich wie die berühmten Schweizer Nummernkonten: Zugriff auf die Bitcoins hat nur derjenige, der die richtige Kombination von zwei Schlüsseln kennt. Einer dieser Schlüssel ist dazu da, um Zahlungen entgegen zu nehmen. Er ist öffentlich und somit so etwas wie eine sehr komplexe IBAN (Kontonummer + Bankleitzahl). Den Rest des Eintrags lesen. »

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Spam von Springer

Das es der Axel Springer Konzern mit dem Recht und Gesetz nicht so genau nimmt, ist hinreichend bekannt. Und er gerät deswegen zunehmend unter Druck.

Die Web-Seite BildBlog prangert schon seit Jahren die schwersten journalistischen Verfehlungen der Bild an. Neuerdings – insbesondere nach der Anti-Griechen-Hetze der Bild und dem respektlosen Umgang mit den vom Absturz der Germanwings Maschine betroffenen Menschen – kommen weitere Aktionen wie zum Beispiel die Weigerung von Einzelhändlern, die Bild anzubieten, der #BildBoykott Hashtag auf Twitter oder ein Pranger für Werbekunden der Bild hinzu. Auch ich habe hier schon die Verfälschung von Fakten angesichts der Euro-Krise durch die Bild kritisiert.

Und dieser Druck schadet. Keine Zeitung in Deutschland verliert so schnell an Auflage wie sein sein Flagschiff „Bild“ – allein 10% im letzten Jahr (siehe Graphik rechts).

Dennoch sollte das kein Grund sein, mich (illegal) zu belästigen. Kürzlich fand ich in meiner Spam-Mailbox – zwischen Mails, die mir Viagra und unseriöse Kredite verkaufen wollen, versuchen mir Trojaner und Viren unterzuschieben und mir unglaubliche Einkommensmöglichkeiten („Schnell geld Verdienen“) und Penisvergrößerungen anbieten – auch Post vom Springer Verlag. Darin wird mir die Bild am Sonntag zum Grabbeltisch-Preis angeboten – und noch 20 Euro Bestechungsgeld in Bar oben drauf:

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Cloud ist… wenn Kaufen nicht mehr Kaufen ist

Achtung! Türen schließen!Was heißt eigentlich „Kaufen“?

Unter Kaufen verstehe ich (und wohl die meisten mit mir), dass ich gegen die Zahlung eines Geldbetrages die Eigentumsrechte an einer Sache erwerbe. Und mit dieser Sache tun kann, was ich will. Ich kann sie beliebig oft nutzen, ich kann sie verleihen und weiterverkaufen oder sie zerstören oder vererben. Sie gehört mir.

Im Geschäftsleben gibt es dafür Beschränkungen und rein juristisch betrachtet können in Kaufverträgen auch andere Regelungen getroffen werden. Doch der durchschnittliche Konsument verbindet genau diese Definition (mehr oder weniger bewusst) damit, wenn er online auf den Knopf „Jetzt kaufen“ drückt. Und irrt.

Und zwar zunehmend. Und zwar immer, wenn:

a) er seine Daten nicht herunterladen und lokal speichern kann (Speichern in der Cloud) oder

b) zum Darstellen / Abspielen / Nutzen seiner Daten ein Sicherungssystem zum Einsatz kommt (DRM  = Digital Rights Management)

c) beides zutrifft (doppeltes Risiko!) oder

d) der Internet Zugang gestört / gesperrt / zu langsam / zu „anders“ ist (diesen Fall hab ich bereits vor zwei Jahren selbst erlebt und satirisch verarbeitet)

e) die Nutzung an ein bestimmtes Endgerät gekoppelt ist (oft in Kombination mit einem der andern Punkte)

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G wie Deutschland

Ihr kennt das ja bestimmt: Wenn ihr auf einer internationalen Webseite ein Formular ausfüllen müßt /wollt und euer Herkunftsland aus einer Auswahlliste aller Länder der Welt auswählen sollt, dann weiß man nie, ob man nun unter D wie Deutschland oder G wie Germany suchen muß. Nicht weiter schlimm, aber British Airways hat sich eine besonders ungewöhnliche Variante einfallen lassen, die ich nicht unbeachtet lassen möchte:

Sie hat sich entschieden, Deutschland  so zu benennen, wie die dortigen Eingeborenen es meist nennen: „Deutschland“ (Kundenfreundlich!). Allerdings haben sie dann entschieden, es – in der ansonsten streng alphabetischen Liste – nicht etwa unter „D“ einzusortieren, sondern unter „G“. G wie Germany:

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