Archiv der Kategorie Musik

Don’t let me be Misunderstood

Dont Let me be missunderstood - NIna Simone, Kill Bill, The Animals & Santa EsmeraldaWas haben Nina Simone, Das Tor des Monats und Tarantino’s „Kill Bill“ gemeinsam?

Don’t Let Me Be Misunderstood

ist ein 1964 entstandener Bluessong, der von Bennie Benjamin, Gloria Caldwell und Sol Marcus geschrieben wurde.

Nina Simone hat das Original im Juni 1964 in New York aufgenommen. Dabei begleitete sie das Orchester Horace Ott; Ott arrangierte auch […]. Die langsame Ballade wurde auf die Single Don’t Let Me Be Misunderstood / A Monster gepresst und im Oktober 1964 veröffentlicht, ohne dass sie in die Hitparaden kam. Der Titel blieb deshalb einer weiten Öffentlichkeit verborgen. Die einfühlsame A-Seite handelt von den Bekenntnissen der Sängerin zu ihren charakterlichen Schwächen, die sich jedoch als eine Seele mit guten Absichten sieht und deshalb von ihrem Partner nicht missverstanden werden möchte. Auch wenn ihr manchmal die Launen durchgehen und ihr Partner dann die andere Seite von ihr sieht, soll er dies nicht falsch verstehen. Auf dem Album Broadway-Blues-Ballads (Dezember 1964) war die LP-Version enthalten.

Quelle: wikipedia

Nina Simone 1964

 

Die Animals nahmen bereits am 16. November 1964 eine schnellere Version als ihre vierte Single auf.  Sie landete – anders als das Original – in die internationalen Hitparaden (Rang 3 in Großbritannien, Rang 15 in den USA). Den Rest des Eintrags lesen. »

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Blue Monday

Album Cover New Order 1983

Habe jetzt genug Spaß mit der Kommunalwahl gehabt… Zeit für was Ernstes:

Das Lied „Blue Monday“ (New Order, 1983 – diese Woche genau 33 Jahre her) war für mich der Einstieg in die elektronische Musik. Noch bevor Tekkno uns mit seinen (meist) banalen Beats überollte, um dann in Drum & Bass & Co. abzuflachen, hat mich dieses Lied begeistert:

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Guns of Brixton

The Guns of Brixton“ is a song by the English punk rock band The Clash. It was written and sung by bassist Paul Simonon, who grew up in Brixton, south London. The song has a strong reggae influence, reflecting the culture of the area, with a knowing nod to the classic reggae gangster film The Harder They Come.

„The Guns of Brixton“ pre-dates the riots that took place in the 1980s in Brixton but the lyrics depict the feelings of discontent that were building due to heavy-handedness of the police that led to the riots, the recession and other problems at that time. The lyrics refer to a Brixton-born son of Jamaican immigrants wo „feel[s] like Ivan…at the end of The Harder they Come“, referring to Ivanhoe Martin’s death as depicted in the 1972 film. Quelle: Wikipedia

The Clash – Guns of Brixton

Folgende spannende Adaptionen dieses Liedes habe ich gefunden: Den Rest des Eintrags lesen. »

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Happy Birthday Farrokh Bulsara

 Farrokh Bulsara aka Freddie Mercury

Farrokh Bulsara

Heute, am 5. September 2015 wäre Farrokh Bulsara 69 Jahre alt geworden. Farrokh ist vielleicht der berühmteste Flüchtling der modernen Geschichte – auch wenn das kaum jemand weiß. Denn weltberühmt geworden ist er für seine Musik.

Farrokh wurde am 5. September 1946 als erstes Kind des britischen Regierungsangestellten Bomi Bulsara und seiner Frau Jer auf der Insel Sansibar in eine aus Indien stammende parsische Familie geboren. 1964 flüchtete die Familie vor einem Aufstand gegen den Sultan von Sansibar mit ihrem damals 17-jährigen Sohn Farrokh und dessen 11-jähriger Schwester Kashmira nach London. Farrokh wurde Kunststudent und versuchte sich als Sänger.

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Poetische Eindeutschungen

Lieder in eine andere Sprache zu übersetzen ist eine Herausforderung. Genie erfordert es jedoch, nicht die Worte, sondern die gesamte Stimmung, das Gefühl, die Poesie zu übersetzen. Das ist nur wenigen gelungen. Dieser Beitrag sammelt die mir bekannten Meisterstücke:

  1. Original: Lu Reed „Walk on the wild side“ – Adaption: Extrabreit – Junge wir können so heiß sein
  2. Original: The Kings „Lola“ – Adaption: Heinz-Rudolph Kunze  „Lola“
  3. ? [Vorschläge willkommen]

 

1.) Lu Reed „Walk on the wild side“ – Adaption: Extrabreit – Junge wir können so heiß sein

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Berlin, Berlin…wir fahren nach Berlin

Update, 20.4.2015: Tubbe – In Berlin darf man das

 

 

Unterkunft:

https://www.airbnb.de/rooms/58780?euid=7e4e07e3-57ab-52d0-f61a-bff0acb476bf

Besorgen:

  • Stadtplan
  • ÖPNV-Plan
  • Wochenkarte, 29,50 €

 

Jugend-geeignete Unternehmungsmöglichkeiten in Berlin

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The DeeJay is my Doctor

 von Arthuro de las Cosas

Wo grad noch so viel Liebe war

klafft plötzlich

ein riesiges, rohes Loch

 

stümperhaft

versuch ichs

zu stopfen

 

mit feinen Weben

aus Folk, Jazz

und Blues

 

zu kleben

mit dickem Schmerz

 

Punk, Rock, Ska und Tekkkkno

Tanz und pure Ekstase

betäuben

bei dieser Operation am offenen

Herzen

 

tUNNEL

Gefühlsverlust kritisch

lebensrettend-emotionale Sperma-Transfusion erforderlich

Liebes-Spenderin

mit gleicher Wellenlänge

dringend vergeblich gesucht

 

Musikalische Intensivstation

Emotionales Wach-Koma

Pures Adrenalin für den chronischen Katatoniker

Schwester: Ein Hüpfer für all das pathetisch vergossene Herzblut

Cause: Its just a jump to the left

 

Der Tunnel selbst

is my final destination

das Licht am Ende

lediglich

der heran nahende

Blues Train

mit 320 bpm

 

Jetzt noch schnell

ein Leben auf der Überholspur

nachschieben

nichts brennt ganz von allein

schneller, härter, lauter

 

bevor dann

das Bandoneon zum letzten

Tango

ruft

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Müziğin En Somut Hali Tek Kelimeyle Muhtesem

Müziğin En Somut Hali Tek Kelimeyle Muhtesem
Bedeutet:
„Die konkreteste Form von Musik ist einfach erstaunlich.“
Ein wunderbares Video:

 

Siehe auch:
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Vom Ende des Steinbruchs und der Schuld der Unpolitischen

Steinbruch TheaterEs gibt viele Leute, die sich als „unpolitisch“ bezeichnen und sich mit politischen Fragen nicht beschäftigen. Ich versuche immer, ihnen klar zu machen  dass die Politik, die sie so gezielt zu ignorieren versuchen, erheblichen Einfluss auf ihr ganz persönliches Leben hat.

Die jetzt plötzlich und völlig überraschend kommende Schließung des Steinbruch Theaters in Darmstadt-Traisa ist ein gutes Beispiel dafür.

Ich habe gestern erfahren, dass das Steinbruch Theater – seit 34 Jahren Club und Bühne für Musik diesseits des Mainstreams kurz vor den Toren Darmstadts – sehr abrupt seine Türen schließen muss. Der Besitzer des Gebäudes, so die Mitteilung der Betreiber des Steinbruchs, habe sich kurzfristig mit einem Investor geeinigt und sie „vor die Tür“ gesetzt.

Das ist sehr traurig, weil damit eine lange Tradition zu Ende geht und wohl auch Menschen wirtschaftlich vom Arbeitgeber Steinbruch abhängig waren, die nun sehr plötzlich ohne Einkommen dastehen.

Erstaunlich ist jedoch, dass die Betreiber in ihrer Mitteilung von „Moral“ („Raub“ des Konzeptes) sprechen und dem Investor vorwerfen, „hinter unserem Rücken Verhandlungen geführt“ zu haben. Denn es ist ein Vorgang, der normal ist, der überall und ständig stattfindet und der im vollständigen Einklang mit unserem Wirtschaftssystem steht: Der Marktwirtschaft. Ja, der sogar der Kern dieses Systems ist: Der wirtschaftlich Starke soll den wirtschaftlich Schwachen aus dem Markt drängen können – selbst wenn es für den Schwachen die wirtschaftliche Vernichtung bedeutet.

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Pecha Kucha Night im CoWo21 am 21 Mai

 Pecha Kucha 21 NightBis vor ein paar Tagen, hatte ich noch keine Ahnung, dass es so etwas wie „Pecha Kucha“ überhaupt gibt und was das bedeutet. Und jetzt habe ich zugesagt, bei einer solchen zu präsentieren. *Schluck*.

Aber nun von Anfang an:

Pecha Kucha (sprich: petscha-kutscha)  ist eine Vortragstechnik, bei der zu einem mündlichen Vortrag passende Bilder (Folien) an eine Wand projiziert werden. Die Anzahl der Bilder ist dabei mit 20 Stück ebenso vorgegeben wie die 20-sekündige Dauer der Projektionszeit je Bild. Die Gesamtdauer des Vortrags beträgt damit 6 Minuten 40 Sekunden. In Pecha Kucha Nights (PKN) folgen mehrere dieser Vorträge (meist etwa 14) hintereinander. Die Themen liegen meist im Bereich Design, Kunst, Mode und Architektur.

Quelle: Wikipedia über Pecha Kucha
(mehr zum Hintergrund dort)

Im COWO 21 gelten minimal andere Regeln: Statt 20 Bildern werden 21 gezeigt und zwar auch für 21 Sekunden.

Das Programm:

20 Uhr – Live Musik mit der Singer/Songwriterin Fee Mietz (Frankfurt)
21 Uhr – Vorträge

● Sind wir nicht alle etwas hochbegabt? – Christine Skupsch
anders sein – anders sehen – Carsten Buchholz
● Warum sich der Diebstahl Ihrer Daten lohnt – Lukas Mrokon
● Die Verhandlung – Frank Rein
● Softwareprojekte in großem Teams: Warum so viele Spiele langweilig und “bescheiden”  sind – Pascal Rodé
● TEDxRheinMain – Tim Karsko
● Von Bienen und Parkplätzen. Oder: Warum wir so gerne Auto fahren. – Martin Huth

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