Archiv der Kategorie China

Wu’s Kitchen

Wu's Kitchen Lange schon hatte ich kein Sushi mehr gegessen und als ich letzte Woche den Sushi-Experten meines Vertrauens befragte, wo ich denn aktuell in Darmstadt Sushi essen könnte, war ich erstaunt, dass er mir ausgerechnet Wu’s Kitchen empfahl. Denn an diesem Restaurant fahre ich täglich auf dem Weg zur Arbeit vorbei und angesichts seiner Lage am unwirtlichen Gewerbehof an der Eschollrücker Str. wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass man hier gut Essen könnte. Auch der Aufgang durch ein weiss gestrichenes Apotheken- und Ärzte-Treppenhaus, in dem es leicht nach medizinischen Desinfektionsmitteln roch, ließ Zweifel an der Empfehlung aufkommen.

Die erste Überraschung war die recht gediegene Athmo der Einrichtung. Ein krasser Gegensatz zum eben erlebten Treppenhaus. Viel Schwarz, wenig China-Kitsch. Gedämpfte Athmosphäre – ein angenehmer Ort für vertrauliche und persönliche Gespräche.

Die Karte: Eine Mischung chinesischer Gerichte mit japanischem Sushi. Beides jedoch auf – für typische Asia-Restaurants – weniger gewöhliche Weise. Die chinesischen Gerichte nicht als die übliche „Schweinefleisch mit …“-Liste mit zig-Variationen, sondern ausgewählte Gerichte. Das Sushi nicht als fertig kombinierte Platten, sondern der Gast ist gezwungen, sich ein eigenen Menue zusammenzustellen. Hier wird offensichtlich nicht der Asia-Erwartung der Durchschnitts-Deutschen bedient, sondern eigener Stil gepflegt. Natürlich lagen Stäbchen selbstverständlich bereits am Tisch.

Die jungen Bedienungen waren fix, wenn auch ein wenig chaotisch, aber dabei immer freundlich und zuvorkommend. Die Frage, wie scharf das „Scharf“ auf der Karte sei, wurde knapp wie zutreffend mit „Europäisch-scharf“ beschieden. Nuf said.

Das Essen kam sehr schnell. Und war fantastisch. Super frisch, super lecker. Bei den 15 Speisen, aus denen wir zu dritt unser Menue zusammen gestellt hatten, gab es nicht einen Ausfall. Im Gegenteil: Alles war wirklich herausragend. Ich hätte noch stundenlang weiter meinen Gaumen verwöhnen wollen. Sicherlich eines der besten Sushis, das ich bisher gegessen habe, wenn nicht sogar das Beste.

Mit knapp über 20 Euro pro Person war der Besuch nicht gerade ein Schnäppchen – aber das Preis-Leistungsverhältnis ist gigantisch. In Zukunft werde ich jeden Tag auf dem Weg von der Arbeit den Wunsch, in Wu’s Kitchen einzukehren, unterdrücken müssen.

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China 4: Christen-Kitsch schlägt bei Chinesen voll ein

Xi Jinping mit buddistischem Mönch

Xi Jinping mit buddistischem Mönch

Bei der Vorbereitung der Reise nach China habe ich auch gehört, dass immer mehr Chinesen, die mehrheitlich buddhistisch (veranlagt) sind, zum Christentum wechselten. Ich habe die dabei genannten Zahlen zum Teil für reine Fantasiezahlen gehalten, zumal es ja keinerlei Zählung oder methodisch saubere Umfragen dazu gibt. Die KP Chinas ist – wie andere Parteien auch, die atheistischen Glaubenssystemen anhängen – sicherlich nicht unbedingt religionsfreundlich und hat vermutlich kein Interesse an Schlagzeilen über zum Christentum wechselnde Chinesen.

Ich kann aber nicht bestätigen, dass die kommunistische Regierung Religionsausübung grundsätzlich unterdrückt oder behindert. An vielen (nicht nur touristischen) Stellen in den Städten Beijing und Schanghai finden sich buddistische Tempel und die Menschen zeigen auch keine Scheu, öffentlich zu beten. Und wie man rechts sieht, hat auch der gerade frisch gewählte  Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission (und designierte chinesische Präsident) Xi Jinping keine Scheu, sich beim Besuch eines buddistischen Tempels in Schanghai mit Mönch fotografieren zu lassen.

Das die KP mit dem weltlichen und moralischen Machtanspruch der katholischen Kirche – der schon allein mit dem Versuch, das dramatische chinesische Bevölkerungswachstum durch eine hart durchgesetzte 1-Kind-Politik zu begrenzen, kollidieren muss, kann andererseits nicht überraschen.

Dennoch konnten wir auf unserem Ausflug in die alte Innenstadt Beijings das Haus einer alten Frau besuchen, die sich zu unserer Überraschung als offen praktizierende Katholikin herausstellte.

Chinesischer Lila Weihnachtsbaum Was mich jedoch noch viel mehr überrascht hat, war, dass das doch sehr christliche Fest Weihnachten in China eine ganz große Nummer ist. Und zwar nicht nur privat, sondern auch ganz öffentlich. Sogar staatliche Gebäude und Bäume am Straßenrand wurden bereits im November weihnachtlich geschmückt. Offensichtlich ist Weihnachten auch in China ein relevantes Fest.

Es hat etwas gedauert, bis ich mir aus den verschiedensten Eindrücken einen Reim machen konnte. Dennoch ist die Lösung eigentlich ganz einfach: Die Chinesen lieben Kitsch, bunte Lichterspiele und knallige Farben. Je krasser, desto besser.

Das christliche (US-geprägte) Weihnachten mit seinen vielen Symbolen, Farben und der großen Bedeutung von Lichtern hat auf viele Chinesen eine geradezu magische Anziehungskraft. Deshalb lieben sie es und feiern es auch, ohne notwendiger Weise seine religiösen Inhalte zu teilen. Da zeigen sich die normalen Chinesen  ganz, ganz flexibel und lebenslustig.Und haben keine Hemmungen, den Kitsch-Faktor noch weiter zu steigern, wie die folgenden Bilder eindrucksvoll belegen:

 

 

 

Geschäft mit chinesischem Weihnachts-Kitsch 1

 

 

 

Saxophon spielender Weihnachtsmann Riesige Schneepflocken und ein Weihnachtsmann am Fallschirm

 

Merry Chrismas in China

 

mehr chinesischer Weihnachtskitsch

 

Rehe und Schneemann - weihnachtlich dekoriert

Wer braucht so riesige Glocken

 

noch mehr chinesischer Weihnachtskitsch

 

Ich bin zwar zurück, aber die China-Berichterstattung geht weiter. Mehr demnächst hier auf Neun mal Sechs.

 

Hier was bisher erschienen ist:

Auch zum Thema Weihnachten:

Weihnachtsterror überall

 

Zum Thema Buddismus:

„Tiny Budda“ auf Twitter

 

 

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China 3: Der Adler ist gelandet

Schild: Pick up Area Airport BeijingWährend es in Deutschland auf die 9 Uhr morgens zugeht, ist hier in Peking der Nachmittag schon fortgeschritten. So um 12 Uhr Mittags (Ortszeit) sind wir gelandet (Hintergrund: 1,2).

Bisher habe ich die Chinesen als extrem professionell erlebt. Das Essen von Air China ist das Beste gewesen, was ich je auf einem Flug serviert bekommen habe.  Überall herrscht ein sehr hoher Grad an Sauberkeit, ohne dass es hier steril wäre.

Der lokale Reiseleiter Sun ist ein echter Pekinese (der Witz stammt von ihm selbst und fällt mir jetzt dauernd ein) und spricht (nach 2 Jahren Studium in Stuttgart) ein sehr, sehr gutes Deutsch -und kann auch fließend ins Schwäbische wechseln. Nur das er dauernd „ne“ und „na“ an das Ende seiner Sätze hängt, nervt mich ein klitzekleines bisschen. Ob das wohl typisch dafür ist, wie die Chinesen auf Chinesisch reden, oder ist das seine persönliche Macke?

Jedenfalls hat er uns natürlich darauf hin gewiesen, das Peking gar nicht Peking heißt, sondern Beijing.

Überhaupt versteht er sich als echter Alleinunterhalter, versorgt uns – neben den historischen und aktuellen Fakten zur Stadt vor dem Busfenster – mit gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und politischen Hintergrundwissen. Dabei werden Probleme offen benannt und auch politische Witze sind nicht Tabu. Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, dass er fürchtet, irgendwelche Repressionen zu bekommen, wegen dem was er sagt. Running Gag ist, dass er in 20 Jahren Präsident werden will.

Die Internet-Nutzung ist hier im Hotel kostenlos und war völlig easy einzurichten. Jedes Zimmer hat sein eigenes WLAN.

Die ersten chinesischen Worte habe ich auch schon gelernt:

Airport Beijing

Flughafen Beijing

„Mi haao“ (gesprochen als will ich ein Brett damit zerschlagen) bedeutet „Guten Tag“.

„Chichi“ (gezwitschert) bedeutet „Danke“.

Beijing liegt in einer Ebene, die von drei Seiten von hohen Gebirgszügen umgeben ist (im Durchschnitt 1.000m Höhe). Es hat  19,6 Mio. Einwohner und ein entsprechende Verkehrschaos. Wer noch das Bild der Stadt der Fahrräder im Kopf hat, sollte umdenken: Die Millionen Fahrräder wurden auf gleicher Fläche durch dieselbe Anzahl an Autos ersetzt.

Die meisten Chinesen scheinen auf das Chaos mit Gelassenheit zu reagieren. Die Stadt-Regierung von Beijing hat das Problem erkannt und reagiert mit fünf innovativen Maßnahmen:

  • Montags dürfen Autos, deren Nummernschilder mit den Ziffern 1 oder 5 enden, nicht fahren
  • Dienstags dürfen Autos, deren Nummernschilder mit den Ziffern 2 oder 6 enden, nicht fahren
  • Mittwochs dürfen Autos, deren Nummernschilder mit den Ziffern 3 oder 7 enden, nicht fahren
  • Donnerstags dürfen Autos, deren Nummernschilder mit den Ziffern 4 oder 8 enden, nicht fahren
  • Freitags dürfen Autos, deren Nummernschilder mit den Ziffern 9 enden, nicht fahren
  • Samstags und Sonntag dürfen alle fahren.

Es ist auch nicht so, dass die Öffis hier nicht genutzt werden. Jeder Bus den wir sehen, ist richtig, richtig voll. In Beijing ist geplant, die Zahl der U-Bahn-Linien von derzeit 25 auf 93 in 2018 zu erhöhen. 93 U-Bahn Linien! So viele Fahrzeuge hat vielleicht der MVV.

In Schanghai hat die Stadtregierung anders reagiert. Dort kostet ein neues Nummernschild rund 7.000 Euro, was die Zulassung neuer Autos etwas reduziert, aber auch nicht gelöst.

Blick aus dem Hotel in Beijing

Blick aus dem Hotel in Beijing

Naja, in mehreren dieser Beijing-Staus haben wir schon gesteckt. Trotzdem geht es irgendwie voran. Und so bekamen wir am ersten Tag folgendes geboten:

 

  • ein typisches hochklassiges chinesisches Abendessen (Lecker!)
  • ein Besuch einer Garküche (ein echtes Erlebnis!)
  • ein Spaziergang in der zentralen Fußgängerzone der Stadt (ZdIK- Zentrum des Internationalistischer Kapitalismus)
  • eine Rundfahrt „Peking bei Nacht“
  • ein Spaziergang in einem Bar- und Ausgehviertel, in dem vor allem Jugendliche der Oberschicht und gehobenen Mittelschicht weggehen.

Berichte und Bilder folgen, erste Eindrücke vorab hier:

http://s1241.beta.photobucket.com/user/netsracDA/library/China

Morgen (Sonntag) findet hier übrigens der Beijing-Marathon statt. Sie haben ihn dieses Jahr extra verlegt, damit ich dabei sein kann.

Mehr in Kürze!

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China 2 – der Weg ist das Ziel

Die letzten 24h vor dem Flug laufen und hier ein paar ganz praktische Infos, die ich noch brauche:

Praktische Prüflisten:

Die Prüfliste für Reise nach China

Reise nach China: Was packe ich in meinen Koffer?

 

Geld:

Die chinesische Währung ist der Renminbi Yuan, umgangssprachlich auch Kuai genannt. Sein Außenwert ist an einen Währungskorb gekoppelt und hängt vor allem vom Dollar ab; wird also der Euro gegenüber dem Dollar stärker, reisen Bürger des Euroraums in China preiswerter. Die Einheiten des RMB sind: 1 Yuan = 10 Jiao = 100 Fen. Im Alltag wird der Jiao fast immer Mao genannt (frei übersetzt: „Groschen“).

Für einen Euro gibt es rund 8 Yuan. Der aktuelle Kurs: Oanda.

Am besten bekommt man Renminbi Yuan am Flughafen mit der EC-Karte oder mit der Kreditkarte. In Peking, Shanghai oder Hongkong ist die Verwendung der EC-Karte überhaupt keine Frage. In Shenzhen aber war es eher schwierig. Dafür sollte man Checks oder Bargeld mitnehmen und dann auf der Bank wechseln. In größeren Kaufhäusern oder Hotels ist der Umtausch auch problemlos möglich. Sie brauchen aber jedes Mal Ihren Reisepass dazu.

 

Trinkgeld

In den von Touristen besuchten Hotels ist Trinkgeld inzwischen üblich geworden. Ein bis zwei US-Dollar, je nach Dienstleistung, erscheinen angebracht. Auch Reiseleiter erhalten Trinkgeld, und Taxifahrer erwarten, dass man den Fahrpreis etwas aufrundet. In Restaurants gibt man dagegen kein Trinkgeld.

Zeit

In ganz China gilt das ganze Jahr über Pekinger Zeit: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) plus 7 Stunden, während der europäischen Sommerzeit plus 6 Stunden.

Quellen: Thuy Tran, SZ

Wettervorhersage für Peking

Wettervorhersage für Peking

 

Wetter

Die angenehmsten Temperaturen herrschen im Mai und Oktober. In Südchina sind zwischen April und September viele Regentage zu erwarten, im Norden im Juli und August. Die Winter im Norden sind sehr kalt und oft staubig. Südlich des Jangtse wird außerhalb der Touristenhotels im Winter nicht geheizt, obwohl die Temperaturen zum Beispiel in Shanghai unter null Grad sinken können.

Aktuelles Wetter in Peking

Aktuelles Wetter in Schanghai

Also ist es in Peking auf jeden Fall noch mal kälter als hier, in Schanghai dafür ein Stückchen wärmer. Übernächste Woche soll es in Peking richtig kalt werden (-10 Grad) aber dann sind wir da schon wieder weg.Trotzdem: Pullover muss mit.

 

Elektrizität

Kann ich die üblichen Stromfresser mitnehmen? Kriegen die bei den Kommunisten ordentlichen kapitalistischen Strom?

Die Chinaseite verrät zwar:

„Die Stromspannung in China beträgt 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Die Stecker sind dreipolig, man benötigt einen speziellen Adapter.“

Volt passt schon mal. Gut. Aber was für einen Adapter ich mir morgen bei Elektro Zimmermann besorgen muss, da sind sie nicht sehr hilfreich. Leute, macht doch mal einen ordentlichen Job und hört nicht auf halbem Weg auf! Die Zimmermänner kennen sich zwar ziemlich gut aus, aber China wird ihnen auch nicht ganz so häufig über den Weg laufen. Und wenn ich dann da stehe und sie nix wissen, dann bin ich angeschmiert. Also weitersuchen.

Chinaweb ist auch nicht besser, beunruhigt zusätzlich mit „Steckdosen sind landesweit nicht einheitlich.“ und beruhigt wieder mit dem Zusatz: „Ggf. können Adapter in Hotels entliehen werden.“

Best -in-class ist mal wieder die Wikipedia:

„In Neubauten sind Kombinationssteckdosen aus A, C und I üblich (in einer Installation). Mehrfachverlängerungssteckdosen, die Typ A, C, G und I aufnehmen sind üblich.“

Das sind:
Stecker-Typ A, NEMA 1-15, 2-polig
Stecker-Typ C (CEE 7/16, Eurostecker)
Stecker-Typ I (AS 3112)

Bei A und I wäre ich aufgeschmissen, bei C wäre auch ohne Adapter alles gut. Naja, dann habe ich ja meinen Einkaufszettel.

Update: Bei Elektro Zimmermann mussten sie auch nachschauen. Und wisst ihr wo? Wikipedia. LOL!

 

Telefonieren

Ihr Mobiltelefon wählt sich in China automatisch in das Netz eines Partners Ihres Mobilfunkanbieters ein. Die Gebühren für einen Anruf nach Hause sind unterschiedlich; pro Minute können über 2 Euro fällig werden. Wichtig zu wissen: Als Angerufener muss man die Auslandsverbindung z.B. ab Deutschland bezahlen. Im Normalfall ist es günstiger, vom Hotel aus zu telefonieren. Außerdem gibt es öffentliche Telefonkioske, von denen aus man per Telefonkarte preisgünstig Auslandsgespräche führen kann.

 

Einkaufen:

 

Folgende Aussagen habe ich gefunden:

„In staatlichen Läden und Hotelshops gelten Festpreise, auf freien Märkten oder in Privatläden ist es dagegen durchaus üblich zu handeln. Achten Sie auf die Echtheit der Ware und lassen Sie sich bei Kameras, Uhren, Elektroartikeln eine internationale Herstellergarantie aushändigen. Geöffnet sind Geschäfte in der Regel Mo-So von 9 bis 20 Uhr, private Geschäfte öffnen auch schon mal länger.“

 

„Kleidung ist richtig richtig günstig. Du bekommst genau die gleichen Markenkleidung wie in Deutschlond. Ob Esprit, Boss, Lacoste, Nike……….. Es gibt alles und viel mehr noch. Zum Teil gibt es auch ganze Einkaufshäuser nur für Anzüge wo man sich welche maßschneidern kann und nur einen Nruchteil bezahlt als wenn man so etwas in Deutschland machen würde
Das Problem sind eigentlich nur die Größen. Bei Schuhen habe ich absolut keine finden können. Ab Größe 45 wirds schon sehr schwer bis unmöglich welche zu finden. Du kannst auch sehr viel Geld sparen wenn du bei den Fake Märkten dich mit Kleidung eindeckst. sicherlich ist die Qualität oftmals nicht so wie das original aber teils auch nicht weit davon entfernt.“

„In China Kleidung während der Reise zu kaufen gestaltet sich aufgrund der meist zu kleinen Größen sehr schwierig, große Sachen werden häufig ausschließich für den Export produziert. Westliche Marken mit dementsprechenden Größen sind in großen Metropolen vertreten und in touristischen Zentren findet man passende Souvenir-Bekleidung. Zufriedenstellend wird Ihnen eine solch kleine Auswahl jedoch nicht erscheinen.“

„Die Qualität der Wäschereien und Reinigungen entspricht mindestens deutschem Standard, nicht umsonst sind auf fast jedem Schiff, was dampft und segelt, die für die Wäsche Zuständigen Chinesen. Dein Gepäck betreffend, sollten 20kg reichen, alles andere kannst du dir besser und billiger in Beijing kaufen.“

„Schwierigkeiten beim Kauf von Kleidung machen häufig die chinesischen Größenangaben. Daher empfiehlt sich, diese Kleidung vor dem Kauf anzuprobieren.“

Guter Artikel:  Bekleidung und Schuhe in Shanghai kaufen

Reise nach China: Was bringe ich nach Deutschland mit?

Süddeutsche Zeitung: Reisetipps China

Worauf Sie beim Einkaufen in China achten sollten
Markenklamotten, -taschen etc. sind meistens gefälscht! Also lieber Finger weg! Einheimische Marken sind auch sehr schön! Taschen zum Beispiel aus Stoff mit chinesischen Motiven können auch sehr ansprechend sein. Wenn Sie Zeit haben, lassen Sie sich vom Schneider etwas nähen.

In China ist Feilschen üblich. Wenn Sie nicht in großen Kaufhäusern einkaufen, gilt es grundsätzlich, dass das Feilschen erlaubt ist. Ich gehe teilweise sogar bis zu 60% mit dem Preis herunter. Anfangs haben die Europäer wirklich Hemmungen, mit dem Preis so tief zu gehen oder überhaupt zu feilschen, aber das legt sich mit der Zeit und macht Spaß! Die Verkäufer haben diese 60% mit berücksichtigt!

Das Geheimnis beim Feilschen liegt darin, mit dem Verkäufer Spaß zu haben, also nicht verbittert zu verhandeln, sondern möglichst mit Humor. Seien Sie kreativ, wenn Sie die Sprache nicht sprechen können. Benutzen Sie einen Taschenrechner für die Zahlen, Ihre Finger, malen Sie Sachen auf etc. Das ermuntert die Verkäufer, Ihnen entgegen zu kommen.

Bei der Fülle von Angeboten an Elektrosachen hat man schon Lust, das eine oder andere Gerät mitzunehmen. Denken Sie aber daran, dass die Steckdose anders ist und denken Sie an die Garantie, die dann entfällt.

Kaffee

3 Euro für eine Tasse im Hotel

Bier

4 Euro für ein Glas im Hotel

Teeblätter

20 Euro für 100 g Teeblätter (Spitzenqualitäten)

Nudeln

1-2 Euro für eine Schälchen der Garküche

Bus

20 Cent für eine Fahrt mit dem städtischen Linienbus

Taxi

1-3 Euro für eine Innenstadtfahrt

 

Zur Kleidung

„Den kulturellen und religiösen Aspekte sollten Sie nicht aus den Augen verlieren: Während Sie in Chinas Metropolen Ihren gewohnten Kleidungsstil beibehalten können, sollten Sie in ländlichen Regionen und Richtung Westen oder bei Ihrem Besuch einer buddhistischem Tempelanlage auf mehr Bedeckung achten und vor allem tiefe Ausschnitte eher vermeiden. Nehmen Sie im Zweifelsfall lieber Rücksicht auf kulturelle Unterschiede als ihren persönlichen Komfort.“

Na, dann lasse ich mal meine tiefen Ausschnitte besser zuhause.

Quellen:

http://forum.chinaseite.de/ftopic2565.html

http://www.chinareiseexperte.de/china-kleidung.htm

http://www.chinareise.com/frameset.html?http://www.chinareise.com/infos/china/einkauf.html

Reise nach China: Was bringe ich nach Deutschland mit?

SZ

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