Archiv der Kategorie Verkehr

Deutsche Bahn: Exklusion im Preis inklusiv

EBahnsteig vollinem Rollstuhlfahrer wird- trotz Fahrkarte, Platzreservierung und bestellter Einstiegshilfe – vom Zugbegleiter der Zutritt zum ICE der Deutschen Bahn verweigert. Kein Einzelfall. Harry Hieb hat mir erlaubt, seinen Bericht hier wieder zu geben:

Ein Gastbeitrag von Harry Hieb
21. Juni, 2017

@Deutsche Bahn Personenverkehr: Liebe Bahn,

du musst mir mal was erklären. Berechtigt ein Zugticket einen Reisenden nicht zur Mitfahrt in einem deiner Züge? Ist eine Platzreservierung keine Reservierung? Als Rollstuhlfahrer habe ich beides über deine Mobilitätszentrale gebucht, einschließlich Einstiegshilfe.

Dennoch eröffnete mir heute einer deiner vielen Zugbegleiter 3 Minuten vor der planmäßigen Abfahrt des ICE 690 in Ulm, dass mein Platz mit einem anderen Rollstuhlfahrer belegt sei und ich nicht mitfahren könne. Dies geschah auf deine immer freundliche „engelsgleiche“ Art. In Gutsherrenmanier verkündete er, du kommst hier nicht rein. Meine Reservierung zu würdigen wäre ein lästiges Übel gewesen und mit Blick auf die Uhr erschien es ihm weit wichtiger, mir mit der Bundespolizei zu drohen, als ich auf meine Beförderung bestand.

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Gegen einfache Wahrheiten

Fundstück vom 1. Science March : Wenn du diesem Mann nicht traust, solltest du besser in gar kein Flugzeug steigen, aber auf jeden Fall einen Bogen um die Modelle Boeing 747-400, Boeing  747-400 und Boeing 777 machen:

 

Flug Vertrauen

Quelle:

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Stiller Ritt am Mittwoch, 18. Mai 2016

Fahrrad unter LKWIm November wurde ein 87-jähriger Radfahrer auf der Landgraf-Georg-Straße in Darmstadt von einem LKW erfasst und verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Ich habe selbst schon einen ähnlichen Unfall beobachtet, der zum Glück glimpflich verlief (siehe Bild rechts).

Am Mittwoch, 18. Mai 2016, findet erstmals der Ride of Silence in Darmstadt statt. Der Ride of Silence ist eine jährliche Fahrradveranstaltung, mit der der auf öffentlichen Straßen getöteten und verletzten Radfahrern gedacht wird.

„Es gibt viele seit Jahren bekannte und für Radfahrer sehr gefährliche Stellen. Auf diese weisen wir hin“, erläutert Veranstalter David Grünewald (25).

Eine der Ursachen: Viele Radfahr- und Schutzstreifen werden als Parkplatz missbraucht. Daraus entstehen täglich brenzlige Situationen, die auch ich täglich erlebe. Grünewald kritisiert insbesondere das Darmstädter Ordnungsamt unter der Leitung von Rafael Reißer (CDU) : „Es besteht kein Kontrolldruck seitens der Ämter“. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Nur durchwachsene Ergebnisse: Darmstadt in der ADFC-Fahrradklima-Umfrage

ADFC FahrradklimatestDie Auswertung der bundesweiten ADFC-Fahrradklima-Befragung 2014 liegt vor und für Darmstadt enthält sie gute wie schlechte Nachrichten. Wie immer kommt es dabei auf die Perspektive und den Vergleichsmaßstab an.

  • Darmstadt erhielt von den Teilnehmern im Durchschnitt die Schulnote Note 3,5, also gerade mal ein „Ausreichend“.
  • Die Note hat sich seit der letzten Umfrage 2012 immerhin um 0,3 verbesser (damals: Note 3,8). Eschborn hat jedoch eine Verbesserung um 0,64 erreicht, 7 weitere hessische Städte haben sich ebenfalls stärker verbessert. Mehr wäre also drin gewesen.
  • Dennoch reicht diese Note, um in Hessen auf Platz 1 der Städte über 50.000 Einwohner zu kommen.
  • Nimmt man jedoch auch die kleineren Städte hinzu, kommt Darmstadt nur noch auf Platz 19 und liegt es klar hinter Städten wie zum Beispiel Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau, 2,95), Baunatal (Kreis Kassel, 3,02) und Heusenstamm (Kreis Offenbach 3,08).
  • Bundesweit erreicht es in der Gruppe 100.000 bis 200.000 Einwohner immerhin den Platz 7, allerdings hinter meiner „Heimat“ Göttingen (Platz 5).

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Platzverbrauch

Eigentlich kein Kommentar notwendig:

 

Autos, Fussgänger Tram, Straßenbahn, Verkehr

Ach doch: Radfahrer sind nicht berücksichtigt.

Update:  Noch eines, dieses Mal mit Radfahrern:


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„Wie Rad-freundlich ist Darmstadt?“ will der ADFC wissen

ADFC FahrradumfrageDer ADFC befragt im Oktober und November 2014 wieder Radfahrer in ganz Deutschland dazu, wie Rad-freundlich ihre Stadt ist. Mithilfe von 27 Fragen in fünf Kategorien können Bürgerinnnen und Bürger ihre Heimatstädte bewerten.

Wie sehen lebenswerte Städte und Gemeinden aus, was bieten sie, damit Radfahrer aller Altersstufen sich wohl und sicher fühlen? Bewerten können das nur die Radfahrer selbst. Darum ruft der ADFC gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium auf, an der Umfrage zum Fahrradklima-Test teilzunehmen.

Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2012 haben über 80.000 Bürgerinnen und Bürger mitgemacht. Die Ergebnisse sind der Gradmesser dafür, wie fahrradfreundlich die Stadt empfunden wird.

Daher ist es auch für Städte und Gemeinden attraktiv, Radfahrer zu motivieren, bei der Umfrage mitzumachen. Zumal Orte eine bestimmte Teilnehmerzahl erreichen müssen, um bewertet zu werden: Städte zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern brauchen mindestens 75 Teilnehmer.

Beider letzten Umfrage 2012 kamen 332 Städte und Gemeinden in die Bewertung. Darmstadt landete damals mit der Schulnote 3,80 („Ausreichend“) in der Kategorie „100.000 Einwohner bis 200.000 Einwohner“ auf Platz 14 von 21 und hatte sich gegenüber 2005 um nur einen Platz verbessert. Insgesamt eine sehr mäßige Bewertung.  Noch schwächer schnitt allerdings Offenbach ab: Note 3,92 und Platz 21. Frankfurt war mit Note3,65 leicht Fahrrad-freundlicher, Wiesbaden mit 4,55 deutlich schlechter.  Weitere 2012er-Ergebnisse können auf www.adfc.de/fahrradklima-test nachgelesen werden.

Die Umfrage ist mit ihren differenzierten Fragen auch eine Chance, den politisch Verantwortlichen eine Rückmeldung zu geben und zu zeigen, bei welchen Theman besonders dringend Verbesserungen notwendig sind. In etwa zehn Minuten lassen sich die 27 Fragen beantworten. Am Schluss der Umfrage ist Platz, um Hinweise auf lokale Probleme oder Besonderheiten einzutragen. Wer in mehreren Städten und Gemeinden mit dem Rad unterwegs ist, kann auch mehr als nur den Heimatort bewerten.

Zur Umfrage

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Gesucht: Gefahren für Radfahrer in Darmstadt

Fahrrad unterm LKWDie Lokalredaktion des Darmstädter Echos sucht (in der Echo Ausgabe vom Samstag, 4.10.) Hinweise auf gefährliche Stellen für Radfahrer im Stadtgebiet Darmstadts und bitten ihre LeserInnen um Unterstützung. Gesucht werden Hinweise auf unzureichend markierte Radwege, plötzlich endende oder unterbrochene Radwege sowie verwirrende Beschilderung. Oder natürlich Stellen, die aus anderen Gründen gefährlich sind.

Fotos nimmt die Redaktion gerne gleich mit dazu.

Eine Auswahl davon soll veröffentlicht werden. Die Hinweise sollen an lokalredaktion@darmstaedter-echo.de unter dem Stichwort: „Radfahren“ gesendet werden.

Ich kennen zwar viele solcher Stellen im Stadtgebiet, aber längst nicht alle und kann die, die ich kenne kurzfristig nicht alle abklappen. Daher mein Aufruf, die Aktion durch eigene Beiträge und durch aktives Weitersagen im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis zu unterstützen.

Leider kann ich den Artikel mit der Suche auf der Echo-Webseite nicht finden, daher hier kein Link.

Darüber kann ich anbieten, hier nicht nur eine Auswahl, sondern alle relevanten Meldungen zu veröffentlichen, die auch an mich geschickt werden ( hier zur E-Mail Adresse ).

 

Siehe auch:

 

Halte nicht auf Radwegen – Danke!

Denn Radwege sind zum Parken da…  – Verkehrserziehungs-Tragikkomödie in drei Akten

Respekt: Mit 101 – Hessens ältester Radfahrer aus Reinheim

Ein Leben nur mit Radel ohne Auto…

 

 

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Radwege-Parken hat in Potsdam einer Mutter das Leben gekostet
Aufkleber “Parke nicht auf unseren Wegen”
Disclaimer Verkehr

 

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Halte nicht auf Radwegen – Danke!

Halte nicht auf Radwegen

Fändest du es gut, wenn ein Fahrrad auf deiner Spur parken würde?
Bitte parke / halte nicht auf Rad- oder Fußgängerwegen. Auch nicht „nur mal kurz“. Danke!

 

Siehe auch:

 

Denn Radwege sind zum Parken da…  – Verkehrserziehungs-Tragikkomödie in drei Akten

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Wie viele Klappräder passen auf einen Autoparkplatz?

42 Klappräder passen auf einen einizigen Autoparkplatz

Antwort:

42


Ob das Zufall sein kann???

Musste ich einfach posten.

Quelle: www.alle-macht-den-raedern.de

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Persönliche Abstimmungsempfehlungen zum Bürgerhaushalt

Abstimmung zum BürgerhaushaltDie Abstimmungsphase zum Darmstädter Bürgerhaushalt für 2015 läuft (noch bis zum 18. Maimehr Infos ) Insgesamt sind 170 Vorschläge eingereicht worden. In jeder Kategorie werden die drei mit den meisten Stimmen gewählten Vorschläge von der Verwaltung ausführlich geprüft und dem Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung vorgelegt.

Hier möchte ich nun für jene Vorschläge werben, die ich für unterstützenswert halte und auch vor jenen warnen, die ich für schädlich halte. Dazwischen gibt es auch eine sehr große Zahl von Vorschlägen, zu denen ich keine Empfehlung abgeben möchte, weil mir einfach die notwendigen Fach- und/oder Detailkenntnisse fehlen – aber vielleicht hast du sie! Alles Vorschläge finden sich daher hier. Schau mal rein. Und stimmt mit ab!

Bevor ich jedoch in die Details gehe, noch ein paar allgemeine Vorbemerkungen und Eindrücke.

  1. Wir sehen dieses Jahr eine deutliche Steigerung an Vorschlägen.
  2. Ich bin überrascht über die immer noch geringe Zahl von Einsparungsvorschlägen – entweder gibt es wirklich ziemlich wenig Verschwendung und Einsparpotentiale in Darmstadt, oder der Bürgerhaushalt hat die richtigen und innovativen Leute  noch nicht erreicht. Ein Grund mehr, für das Verfahren zu werben.
  3. Abgenommen hat (im Vergleich zum letzten Jahr) jedoch die Zahl der Vorschläge, die ich  ablehne (trotz insgesamt steigender Zahl der Vorschläge).
  4. Es gibt mehr Vorschläge, die ich gar nicht bewerten kann, ohne mich tiefer einzuarbeiten. Was gut ist, weil das bedeutet, das die Vorschläge tiefer in die Details gehen. Ich muss ja nicht zu allem eine Meinung haben.

Und nun zu den Empfehlungen:

Zustimmen:

Vor allem möchte ich natürlich meine eigenen Vorschläge empfehlen:

  1. Der Darmstädter Gemeinschaftsladen

  2. Stadt Darmstadt: Regional einkaufen

  3. Schulen zu 24/7 Lernzentren ausbauen

  4. IT der Hochschulen und der Stadt (teil-)fusionieren

Hier nun die anderen Vorschläge. Die Texte habe ich aus dem Abstimmungsportal übernommen, aber auf die wesentliche Idee zusammen gekürzt und zwecks einfacherer Verständlichkeit überarbeitet. Der Titel ist immer gleich der Link direkt zum Vorschlag.

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