Archiv der Kategorie Wirtschaft

Führung & Kommunikation – ohne Worte

Seit ich vor rund 5 Jahren (ja, so lange ist das schon wieder her) anfing, mich für den Tango Argentino erst zu interessieren, dann (langsam aber stetig – und immer noch ansteigend) zu begeistern, kämpfe ich damit, Außenstehenden zu beschreiben, was an dieser Sache so unglaublich faszinierend ist. Es ist definitiv nicht nur ein Tanz – denn vom Paartanz hat man mich im zarten Alter von 14 Jahren nachhaltig abgeschreckt und ich habe mich musikalisch dem Hard Rock, Blues, (Free-) Jazz, Heavy Metal, Ska und Punk verschrieben. Bis heute. Selbst Techno, Dub Step oder Death Metal höre ich viel lieber als einen ChaCha oder einen Wiener Walzer.

Dennoch hat mich das Tango Argentino Tanzen – zu meinem eigenen Erstaunen – inzwischen völlig in seinen Bann gezogen. Und obwohl ich (wie regelmäßige LeserInnen diese Blogs ahnen) um (geschriebene) Worte eher selten verlegen bin, fällt es mir auch nach diesen fünf Jahren schwer, zu formulieren, was genau es ist, das mich so fasziniert. Gegenüner Außenstehenden. Wir süchtige TänzerInnen wissen – ohne Worte – was es ist.

Ricardo El Holandes Tango Kommunikation Führung

Doch jetzt braucht ihr nicht mehr darauf warten, bis ich die richtigen Worte gefunden habe – oder bis ihr Zeit oder Motivation für einen Tango Kurs findet. Denn der Meister wird zu euch sprechen. Also, einer der MeisterInnen, bei denen ich die Kunst erlerne. Aber wohl kein ganz geringer:

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , ,

Kurze Zusammenfassung der aktuellen & zukünftigen Erkenntnisse zu Klimawandel

Erkenntnisse zum Klimawandel

  1. Klimawandel existiert nicht
  2. OK, Klimawandel exisitert, ist aber nicht vom Menschen verursacht.
  3. Ups!
  4. Fuck!!

 

Detailiertere Gedanken zum Thema:

Erderwärmung oder Klimawandel?

Klimawandel? Eine einfache Entscheidung!

Soll ich Stromerzeuger werden?

449 Tage ohne Sonne (Dystopische Kurzgeschichte zum Thema)

 

Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.

Tags: , , , ,

Dr. Who’s Relevance: Rosa vs. David Mesher & RyanAir

Doctor Who - BBC The Doctor is an alien time traveler in a BBC TV series started in 1963 und has been running until now. Frequently, Dr. Who & companion(s) visit famous moments or persons of earth history (e.g. in the past: Moon Landing, Vincent van Gogh, World War 2, Queen Victoria, eruption of Mount Vesuvius, Shakespeare, Signing the Magna Carta, Robin Hood, London 2012 Olympics opening ceremony, Winston Churchill – just to name a few) – usually to prevent some alien emergency, interference with history or an attack on earth.

The combination of a difficult (and changing) personality of The Doctor, the relationships to the companion(s), the (authenticity) of the historic (or possible future) moments in combination with science (fiction technologies), a lot of action and (preferably) non-violent solutions made the series a cult for many – not only in Britain, but increasingly all around the world. I recently got addicted too and added it to my list of best TV series of all times. But to describe its fascination and increasing complexity is not the scope of this article. I want – after this very short and very simplifying introduction – focus on a synchronicity that has happened last week.

Doctor Who: Rosa Recently Doctor Who series 11 has started and last Sunday (10/21/2018) it’s third episode aired. It led The Doctor into 1955’s Montgomery, Alabama (USA). One day before the famous 1st of December when seamstress Rosa Louise Parks would refuse to give up her seat on a Montgomery bus. Creating one of the most historic moments in US history.

It was a great episode – exciting and entertaining. It described the 1955 situation in the US very realistic, bringing this threatening and oppressive times to life in just a few short scenes. So far, TV at it’s best. But I would not write about it here, if there wasn’t far more there to that! I write about it, because something happened in real life (not on TV):

Nearly 63 years after Rosa Parks courageous refusal and just two days before the airing of this Dr. Who Episode about it, something very similar happened. Not on a bus, but on an RyanAir plane.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , , , ,

Die kostenpflichtige Druck-gewordene Meinungsverbreitung nichtrepräsentativer BürgerInnen (am Beispiel der F.A.Z.)

Ich habe gestern Zeitung gelesen. So eine echte, aus Papier. Sorgfältig habe ich sie von vorne bis hinten durchgeblättert. Viele Artiel gelesen, viele zumindest angelesen. Das wäre vor vielen Jahren nichts besonderes gewesen. Aber dieses Mal war es das, aus folgenden Gründen:

  • Ich habe das schon lange nicht mehr gemacht (u.a. deswegen: 16 für 2016). Ja, natürlich blättere ich immer mal wieder in eine gedruckte Zeitung rein, lese einen oder zwei Artikel. Aber schon sehr lange hab ich nicht mehr sorgfältig den Großteil der Zeitung studiert und viele Artikel daraus gelesen.
  • Ich hatte sie (F.A.Z. – Frankfurter Sonntagszeitung) aufgehoben, weil ich in ihr einige Taxikartell in der FAZArtikel entdeckt hatte, die ich noch „in Ruhe“ lesen wollte.
  • Die Ausgabe war vom 27.4.2014. Also quasi ein historisches Dokument.

Warum mache ich sowas? Weil da ein paar lange und längere Artikel drin waren, die mich intereessierten. Zu Themen, die auch heute (drei Jahre später) – wie ich feststellen mußte –  noch aktuell sind:

  • Robotik
  • Die Forschung in Verteilungstheorie von Anthony Atkinson – Volkswirtschaftliche Ansätze zur Erforschung – und Bekämpfung – der Ungleicheit
  • Der russische Blick auf den Westen
  • Die Architektur des BND und was sie über die Behörde erzählt
  • Islam gehört zu Deutschland
  • Tötende Spezialeinheiten der Bundeswehr und ihre Motivationsprobleme
  • „Das Ende des Taxikartells“
  • Arbeiten in Teilzeit
  • Die Feldenkrais-Methode
  • Wirtschaftliche Kraft aus kultureller Vielfalt
  • Software-gestützte Kriegsvorhersage
  • Die Sängerin Iyeoka

Leider haben die Artikel jedoch bedauerlich wenig zu meiner Erleuchtung beigetragen. Und das lag nicht daran, dass sie alt waren. Sondern daran, dass sie den relativ großen Platz nicht genutzt haben, denen ihnen das Format Sonntagszeitung eigentlich bietet. Schade.

Aber wie kann das sein?

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , ,

Wie die Lufthansa meinen minderjährigen Sohn im Stich ließ

Gastbeitrag von Irina Wartenpfuhl

LufthansaVor einer Weile kehrte mein zu dem Zeitpunkt 15jähriger Sohn von einem Auslandsaufenthalt in England zurück. Früh morgens verabschiedete er sich von seinen Freunden in seinem Internat in Dorset, reiste mehr als vier Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Heathrow, checkte dort ein, gab sein Gepäck auf, absolvierte Security, kaufte sich eine Cola und positionierte sich vor einer Anzeigetafel, um zu sehen, wann sein Gate für seinen Flug nach Frankfurt angeschlagen wird. Alles alleine, alles auf Englisch, alles am größten Flughafen Europas – alles entspannt und easy.

30 Minuten vor Abflug erhielt mein Sohn eine SMS von Lufthansa, sein Flug sei gecancelt. Daraufhin ging er zum nächsten Lufthansa Counter, um in Erfahrung zu bringen, wie es weitergeht. Vom ersten Lufthansa Counter wurde er zu einem anderen Counter geschickt… und dann zu einer weiteren Stelle – immer mit Wartezeit – bis man ihm nach Stunden schließlich mitteilte, er solle jetzt mal sein Gepäck abholen und den Security-Bereich verlassen, vielleicht könnten ihm die Lufthansa Kollegen draußen weiterhelfen.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , ,

Wie man Flucht erzeugt

Flucht - MigrationIch wurde kürzlich mit der Frage konfrontiert, ob es möglich sei, dass die derzeit zu beobachtenden Fluchtbewegungen nach Europa „erzeugt“ worden sein könnten (angeblich durch ein YouTube-Video „bewiesen“).

Meine erste Reaktion war: “Das ist Unsinn.” Doch dann habe ich überlegt, das nichts ohne Ursache passiert und dass natürlich in den Regionen aus denen Menschen nach Europa fliehen, klare Muster existieren, die nicht (ausschließlich) in diesen Ländern entstanden sind, sondern tatsächlich (und nachweiselich) und systematisch von außen in diese Länder hineingetragen wurden. Und auch wenn nicht alle Puntkte auf jedes betroffene Land zutreffen, so läßt sich doch feststellen:

  • Die mesten Punkte treffen auf die meisten Länder zu
  • Je mehr Punkte zutreffen, desto größer ist die Flucht aus diesem Land

Hier also das Rezept zur Erzeugung von Migrationsbewegungen:

Den Rest des Eintrags lesen. »

Vorschlag zur Reform der deutschen Feiertagsregelungen

Gastbeitrag von Fritz Wolf

KircheMeine Einstellung zu den Feiertagen ist – in der Tat auch als Christ:

Sämtliche religiösen Feiertage abzuschaffen und jedem Arbeitnehmer 10 Tage mehr Urlaub zu gewähren, der an den religiösen Feiertagen – welcher Religion auch immer – vom Arbeitgeber zu gewähren ist (und nicht aus betrieblichen Gründen verweigert werden darf).

Der Katholik könnte dann – egal wo in der Republik – am 15.8. an Maria Himmelfahrt zu Hause bleiben und nicht nur in Bayern und der Protestant könnte überall den Reformationstag feiern und den Buß und Bettag begehen.

Dann hat auch der Moslem das Recht, am Zuckerfest nach dem Ramadan zu Hause zu bleiben und der Jude an Yom Kippur.

Vielleicht gibt es auch atheistische Gedenktage, aber die kenne ich nicht.

Wäre zumindest gut für die Wirtschaft, denn dann wären Mai und Dezember komplette Arbeitsmonate ohne Brückentage an denen die Betriebe vollständig schließen müssen.

 

Keinen Neun-mal-Sechs Beitrag mehr verpassen: Das E-Mail Abo nutzen.

 

Weitere Artikel getaggt mit Religion.

Siehe auch weitere Beiträge in der Kategorie „Gastbeiträge:

 

 

 

Tags: , ,

Erderwärmung oder Klimawandel?

Klima oder WetterDerzeit wird es gerade wärmer auf unserem Planeten Erde. Nicht so viel, dass wir es bewußt spüren. Aber immerhin so viel, dass die Gletscher an den Polen und in den Alpen abschmelzen und das Eis der sibirischen Tundra auftaut (was noch mehr CO2 freisetzt, was den Prozess verstärkt).

Einige Leute bestreiten diese Erwärmung entschieden – vor allem Leute, die (zum Teil sehr viel) Geld damit machen, dass CO2 freigesetzt wird. Manche Leute zweifeln deswegen, ob es den Klimawandel wirklich gibt (gute Überlegungen dazu).

Die meisten Menschen aber haben noch nicht begriffen, was Klimawandel wirklich bedeutet. Und dass neulich selbst der amtierende US-Präsident sein absolutes Unverständnis darüber dokumentierte (und gleichzeitig die Nachrichten ständig neue Berichte über Wetter-Phänomene verbreiten) hat mich bewogen, dazu ein paar Gedanken (über meine dystopische Kurzgeschichte 449 Tage ohne Sonne hinaus) aufzuschreiben.

Zunächst mal zur Unterscheidung von „Klima“ und „Wetter“:

Das Wort „Klima“ beschreibt (vereinfacht) ein komplexes System von Auswirkungen, die die ungleichmäßige Bestrahlung der Erde in einer extrem kalten Umgebung („Weltall“) durch eine extrem heiße Energiequelle („Sonne“) – verurschacht durch die Umkreisung der Sonne durch die Erde und die Eigenumdrehung der Erde – hat. Sowie die Tatsache, das die Energie der Sonne an verschiedenen Stellen der Erde auf verschiedene Materialien trifft (Wasser, Erde, Stein).

Das hat (über tausende von Jahren) zu gewissen Mustern des Ausgleiches von Wärme und Kälte geführt. Das bekannteste dieser Muster ist der Golfstrom. Doch es gibt tausende mehr davon (viele noch unerforscht) und sie stehen in einer gegenseitigen Wechselwirkung. Für uns Menschen fühlen sich diese Muster (aufgrund unserer kurzfristigen Zeitperspektive) relativ konstant (wie ein Gleichgewicht) an, doch sind diese Muster einem langfristigen Wandel unterworfen.

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , ,

Kleine Blasologie (über Blasen und ihre Unterarten)

Gedruckte US Dollars seit 1918.

Erschreckend, diese Bitcoion-Blase? Dieses Bild stellt allerdings die Entwicklung die Menge an gedruckten US-Dollar Noten dar. Eine Währung (wie der Euro oder die D-Mark – und Bitcoin) ohne realen Gegenwert.

Jetzt ist ja wieder „Unwort“-Zeit. die Zeit, in der Das Unwort des Jahres 2017 gewählt wird. Für mich persönlich ist „Blase“ das Unwort des Jahres 2017.

  • Bitcoin sei eine Blase hieß es – als der Bitcoin-Kurs zum erstem Mal über 2.000 Euro stieg und sich damit gegenüber dem Jahresanfang mehr als verdoppelt hatte.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 4,5 Monate später über 3.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 2 Wochen später über 4.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 6 Wochen später über 5.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 1,5 Wochen später über 6.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 18 Tage später über 7.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 7 Tage später über 8.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 4 Tage später über 9.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase, hieß es, als der Kurs dann 4 Tage später über 10.000 Euro stieg. Danach kamen die Blasenseher gar nicht mehr schnell genug hinterher, die „Blase“ zu beschwören, so schnell stieg der Kurs auf 14.000 Euro, wo er ein paar Wochen herum pendelt, ohne sich darum zu scheren, auch nur – wie es sich gehören würde – Anzeichen eines Absturzes zu zeigen.

Update Anfang März 2018: Nach einem drastischen Absturz des Kurses Ende Januar / Februar auf fast 5.000 Euro („Jetzt platzt die Blase“ – riefen viele) inzwischen ist er bei 9.000 Euro. Also immer noch ungefähr neun mal so viel wert wie vor einem Jahr. Prozentual war das keineswegs der heftigste Ansturz in der Geschichte von Bitcoin. Und eine normale Erholung.

Und um es vorweg zu nehmen: Ja, ich bin durchaus der Meinung, dass der Bitcoin-Kurs inzwischen (Stand Dezember 2017) höher ist, als ich es rational begründen könnte (meine konservative Vorhersage war Ende 2016: 1.000- 2.000 €/Bitcoin für Ende 2017). Denn im Vergleich zu dem Kursverhalten noch vor einem Jahr zeigt sich der Bitcoin-Kurs jetzt ziemlich uneleastisch gegenüber den Branchen-Nachrichten. Noch vor einem Jahr haben News von Hacks und technischen Problemen regelmäßig einen Kurssturz zwischen 30-40% ausgelöst. Heute sackt der Kurs bei solchen Nachrichten höchstens Mal um 10-20%, obwohl Bitcoin aufgrund langer Transakationsdauer (Update März 2018: gelöst) und hoher Transaktiongebühren (Update März 2018: gelöst) seine Anwendung als Zahlungsmittel zumindest temporär fast vollständig eingebüst hat. Und das eine Änderung dieses Zustandes eher Monate als Tage dauern wird, scheint aktuelle Neu-Investoren kaum zu beeindrucken.

Kurz: Ja, man könnte die Höhe des derzeitigen Bitcoin Kurses als eine Blase bezeichnen.

Das Problem daran  (und warum ich das Wort „Blase“ als Unwort des Jahres 2017 sehe), ist, das das Wort „Blase“ im letzten Jahr so inflationär gebraucht wurde, dass es praktisch jede Aussagekraft verloren hat. Wenn ein Kurs von 2.000 Euro pro Bitcoin schon eine Blase war, was ist denn das, was wir danach gesehen haben? Schlimmer noch: Diese „Bitcoin Blase“ von denen herbei geredet worden ist, die vor ihr warnen wollten. Siehe oben. Warum?

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , , , , ,

Über Chancen(un)gleichheit

Class & Chances: Fundstück von Reddit

Fundstück von „Hacker News“

Es gibt – besonders aus Reihen der FDP und in der Presse – eine Tendenz das „Unternehmertum“ zu glorifizieren und die angeblich besonderen Leistungen der „Gründer“ und „Unternehmer“ hervorzuheben.

Der folgenden Text ist eine Übersetzung eines Textes, den ich auf „Hacker News“ gefunden habe (Autor: notacoward).  Da er sehr schön deutlich macht, welchen entscheidenden Unterschied Chancengleichheit bzw. Chancenungleichheit in einer Marktwirtschaft macht, habe ich mich entschieden, eine hier übersetzte Version anzubieten:

Unternehmertum ist wie eine dieser Dartbuden, Schießstände oder Losbuden auf dem Rummelplatz.

Kinder aus dem Mittelstand können sich einen oder zwei Wurf leisten. Einige treffen dabei und bekommen einen kleinen Preis. Einige wenige treffen in die Mitte der Zielscheibe und bekommen einen riesigen Preis. Vom Tellerwäscher zum Millionär. Der Traum vom freien Unternehmertum lebt!

Kinder von reichen Eltern können sich viele Würfe oder Lose leisten. Wenn sie wollen, können sie es immer wieder probieren, bis sie etwas treffen und sich gut fühlen. Einige machen so lange weiter, bis sie die Mitte der Zielscheibe treffen. Dann halten sie Reden oder schreiben Artikel über die Leistungsgesellschaft und den verdienten Lohn für harte Arbeit.

Die Kinder armer Eltern gehen nicht auf den Rummel. Sie sind die, die an der Losbude arbeiten.

Und dabei ist noch nicht einmal die gravierende Ungleichheit berücksichtigt, die unser Bildungssystem noch zu den unterschiedlichen Einkommensverhälntnissen der Eltern hinzufügt.

 

Den Rest des Eintrags lesen. »

Tags: , , , , ,