Archiv der Kategorie Firmen und Produkte

Opportunity: You missed this Opportunity! Badly.

Ein neues Business-Netzwerk versucht sich derzeit zu etablieren und dem deutschen Marktführer Xing und seinem US-Pendant LinkedIn Konkurrenz zu machen. Es nennt sich (weder originell noch kreativ) Opportunity. Ich habe mich letzte Woche trotzdem entschlossen, es einmal auszuprobieren. Auf den ersten Blick wirkte es weder von den bisherigen Mitgliedern noch von den Funktionen vielversprechend. Aber manchmal muss man den Dingen Zeit geben, damit sie wachsen können. Manchmal aber auch nicht.

Heute Abend fand ich nach der Arbeit folgende Einträge in meinem (Spam-Auffang) Postfach:

Opportunity: Spam

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Soll ich Stromerzeuger werden?

Solarheld Solarpanel für den Balkon

Solarheld Solarpanel für den Balkon

Ich hab ja einen wunderschön nach Süden ausgerichteten Balkon. Viel Sonne. Als ich im März vom Projekt „Solarheld“ las, das Solarzellen für den Balkon anbieten will, fand ich das schon sehr interessant. Damals war das Projekt jedoch noch in der Crowdfunding-Phase. Diese konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden, wie Berichte bei Utopia.de und in der Süddeutschen Zeitung zeigen.

Ich finde die Idee toll (siehe auch: Neuer Unsinn mit alten Mitteln) Energie dezentral zu erzeugen und auch die Einstiegskosten sind mit 479 Euro (incl. Versand!) nicht völlig unerschwinglich. Auch würde ich damit einen Anteil leisten, um die Erderwärmung abzumildern. Auch reizt mich die Idee, meinen Strom (zumindest zum Teil) selbst zu produzieren (mit Geld probiere ich das ja zur Zeit auch aus). Den Rest des Eintrags lesen. »

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Spam von Springer

Das es der Axel Springer Konzern mit dem Recht und Gesetz nicht so genau nimmt, ist hinreichend bekannt. Und er gerät deswegen zunehmend unter Druck.

Die Web-Seite BildBlog prangert schon seit Jahren die schwersten journalistischen Verfehlungen der Bild an. Neuerdings – insbesondere nach der Anti-Griechen-Hetze der Bild und dem respektlosen Umgang mit den vom Absturz der Germanwings Maschine betroffenen Menschen – kommen weitere Aktionen wie zum Beispiel die Weigerung von Einzelhändlern, die Bild anzubieten, der #BildBoykott Hashtag auf Twitter oder ein Pranger für Werbekunden der Bild hinzu. Auch ich habe hier schon die Verfälschung von Fakten angesichts der Euro-Krise durch die Bild kritisiert.

Und dieser Druck schadet. Keine Zeitung in Deutschland verliert so schnell an Auflage wie sein sein Flagschiff „Bild“ – allein 10% im letzten Jahr (siehe Graphik rechts).

Dennoch sollte das kein Grund sein, mich (illegal) zu belästigen. Kürzlich fand ich in meiner Spam-Mailbox – zwischen Mails, die mir Viagra und unseriöse Kredite verkaufen wollen, versuchen mir Trojaner und Viren unterzuschieben und mir unglaubliche Einkommensmöglichkeiten („Schnell geld Verdienen“) und Penisvergrößerungen anbieten – auch Post vom Springer Verlag. Darin wird mir die Bild am Sonntag zum Grabbeltisch-Preis angeboten – und noch 20 Euro Bestechungsgeld in Bar oben drauf:

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Eiskalt kalkuliert: Gefrierschrank kaufen

GefreirschrankIch will einen Gefrierschrank kaufen. Über meinem aktuellen Kühlschrank ist nur so ein kleines Fach, dass kaum den Anforderungen eines Mit-Erziehenden (Speiseeis, Fischstäbchen, Aufback-Backwaren, ect.), geschweige denn den Chancen einer Umstellung auf eine Teil-vegane Ernährung gerecht wird. Und natürlich will ich ein möglichst stromsparendes Gerät. Aus Gründen des Umweltschutzes. Aber auch um die Stromrechnung gering zu halten.

Nach den Herstellerangaben über den Stromverbrauch liegen die Zusatzkosten eines Gefrierschrankes / einer Gefriertruhe zwischen 30 und 100 Euro im Jahr (je nach Gerät und Strompreis). Ein Betrag, den man durch verändertes Einkaufsverhalten durchaus wieder einsparen kann – besonders wenn man mit dem Auto einkaufen fährt (ich setze für mich 6 Euro Gesamtkosten je explizite Einkaufsfahrt an). Und auch wenn ich für uns nicht oft Pizza beim Lieferservice bestelle – dadurch, dass ich mit so einem Schrank die Wahl habe, statt dessen eine TK-Pizza in den Ofen zu stecken, kann so jedes Mal vielleicht auch je 6 Euro sparen.

Auch die Kosten fürs Kochen verringern sich, wenn man größere Mengen zubereitet und dann einfriert. Ich habe auch die Hoffnung, die Menge der verdorbenen Lebensmittel noch weiter reduzieren zu können und auch den Stromverbrauch des normalen Kühlschrankes (schwer zu berechnen). Hinzu kommt natürlich eine erhebliche Lebenszeitersparnis. Also grundsätzlich sollte sich ein Gefrierschrank für mich lohnen.

Die Energieeffizienzklassen (EEK) von A bis A+++ sind ein ganz guter Indikator für eine erste Orientierung. Ich habe mir vorgenommen, mindestens ein Gerät mit A++ anzuschaffen, noch besser jedoch A+++. Doch die A+++ Geräte sind fast alle im oberen Preissegment angesiedelt. Außerdem sagt die EEK nichts über den tatsächlichen Stromverbrauch aus, der vom Typ, Standort, Nutzung und vor allem vom Volumen abhängt. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Neue Vergleichsseite: Buchkurzkritiken

BücherNeulich fragte jemand danach, welches Buch ich denn so empfehlen könnte. Da ist mir natürlich spontan wenig eingefallen. Da dachte ich mir: Nachdem meine Filmkurzkritiken ja gut ankommen und für mich auch zu einer praktischen Übersicht werden, was ich schon gesehen habe und wie ich es fand, könnte ich das ganze hier doch auch für Bücher dokumentieren.

Auch hier habe ich wieder kurz überlegt, eine Hitliste zu machen, aber wie auch bei Filmen wird das mit steigender Anzahl immer unbedeutender und irgendwann reichlich aussagelos. Man kann bestimmte Bücher auch nicht wirklich direkt miteinander vergleichen. Nein, die Haupt-Sortierung nach (Erst-)Erscheinungsjahr vorzunehmen fand ich spannender. Auch hier mit dem Ziel, zu schauen, welche Werke im gleichen Jahr erschienen und mit der Chance ein Buch auch in seinen historischen Kontext einbinden zu können.

Ich habe erst mal angefangen, meine Lieblingsbücher aufzunehmen und ein paar, die ich kürzlich gelesen habe. Und gleich die erste Überraschung erlebt: Von meinen absoluten Lieblingsbüchern sind gleich zwei mal zwei im gleichen Jahr erschienen: 1927 und 1992 sind scheinbar Jahre gewesen, die mich literarisch intensiver geprägt haben, als andere. Außerdem aufgenommen habe ich schon mal alle Bücher, zu denen ich hier mal eine Rezension verfasst hatte. Hier der Zwischenstand:

http://neunmalsechs.blogsport.eu/listen/bucher/buchkurzkritiken/

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Obstprobiertisch

Gern empfehle ich hier ja (Geschäfts-)Innovationen. Und als jemand, der Einkaufen im Supermarkt nicht besonders mag, freue ich mich besonders darüber, wenn ein Laden mal meinen trüben Einkaufsalltag belebt. Das hat dieser Obstprobiertisch neulich geschafft:

Obst-Probiertisch bei Obstbau Geibel Darmstadt

Obst-Probiertisch

Gefunden bei Obstbau Geibel, Donnersbergring 45 (Ecke Bessunger Straße) in Darmstadt:

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Cloud ist… wenn Kaufen nicht mehr Kaufen ist

Achtung! Türen schließen!Was heißt eigentlich „Kaufen“?

Unter Kaufen verstehe ich (und wohl die meisten mit mir), dass ich gegen die Zahlung eines Geldbetrages die Eigentumsrechte an einer Sache erwerbe. Und mit dieser Sache tun kann, was ich will. Ich kann sie beliebig oft nutzen, ich kann sie verleihen und weiterverkaufen oder sie zerstören oder vererben. Sie gehört mir.

Im Geschäftsleben gibt es dafür Beschränkungen und rein juristisch betrachtet können in Kaufverträgen auch andere Regelungen getroffen werden. Doch der durchschnittliche Konsument verbindet genau diese Definition (mehr oder weniger bewusst) damit, wenn er online auf den Knopf „Jetzt kaufen“ drückt. Und irrt.

Und zwar zunehmend. Und zwar immer, wenn:

a) er seine Daten nicht herunterladen und lokal speichern kann (Speichern in der Cloud) oder

b) zum Darstellen / Abspielen / Nutzen seiner Daten ein Sicherungssystem zum Einsatz kommt (DRM  = Digital Rights Management)

c) beides zutrifft (doppeltes Risiko!) oder

d) der Internet Zugang gestört / gesperrt / zu langsam / zu „anders“ ist (diesen Fall hab ich bereits vor zwei Jahren selbst erlebt und satirisch verarbeitet)

e) die Nutzung an ein bestimmtes Endgerät gekoppelt ist (oft in Kombination mit einem der andern Punkte)

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DreckSack

Drecksack- Definition

Drecksack- Definition lt. Wiktionary.org

Ich habe den Drecksack bekommen. Und war überrascht. Denn er wird seinem Namen überhaupt nicht gerecht. Er ist sehr sauber, sehr aufgeräumt, ordentlich. Und es ist auch kein Dreck drin. Jedenfalls kein offensichtlicher. Obwohl er aus Berlin zu mir kam.

Etikettenschwindel?

Denn der Drecksack nennt sich im Untertitel auch „Lesbare Zeitschrift für Literatur“. Zur Bewertung, ob hier Volkswagen-like  geschummelt wurde, bedurfte es einer genaueren Analyse der schwarzen Buchstaben auf dem hell-gelben Grund.

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Geschäftsidee: Katzencafe (am Beispiel Kitty Café in Nottingham)

Grumpy Cat from NottinghamHaustiere bedeuten Verantwortung und Einschränkungen, sie kosten Zeit und Geld. Dumme und gemeine Menschen schaffen sich Haustiere an, weil sie gerne eines besitzen wollen und setzen sie aus, wenn sie lästig werden. Jeden Sommer erleiden hunderte Hund und Katzen dieses Schicksal und die Überlebenden landen im Tierheim.

Kluge Menschen, die nicht sicher sind, ob sie dieses leisten wollen und können, solange das Tier lebt, verzichten lieber auf die Anschaffung eines Tieres. Und für diejenigen Katzen-Fans, die trotzdem gern wenigstens ab und zu mal mal eine Katze sehen / streicheln wollen, gibt es eine tolle Idee: Ein Katzencafe.

Ich hatte schon letztes Jahr davon gehört, das Erste, das ich selbst gesehen habe, ist in Nottingham (UK).

Hier ein kleiner Foto-Bericht aus dem Kitty Café in Nottingham, England:

Kitty Cafè Nottingham Den Rest des Eintrags lesen. »

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Offener Brief: Werbung der Rewe Gruppe in der Bild

Springers Bild : Ein Organ der NiedertrachtSeit langem beobachte ich, dass die Schlagzeilen und „Artikel“ der Bild maßgeblich dazu beitragen, Vorurteile zu verfestigen und weiter zu verbreiten, die Völkerverständigung zu unterlaufen und Hass und Gewalt in die deutsche Gesellschaft zu tragen. Mit Journalismus jedenfalls hat dieses Blatt nichts, aber auch gar nichts zu tun. Dabei ist keineswegs beruhigend, dass die Hetze der Redakteure dieses Blattes täglich „nur noch“ von 2 Mio Menschen gekauft (und von vielen mehr gelesen) wird.

Angesichts der derzeitigen Eskalation von Brandanschlägen, rechter Gewalt und Propaganda gegen Flüchtlinge habe ich mich entschlossen, nicht länger tatenlos zuzusehen, wie Hass verbreitet wird. Ich halte die Bild für eine wesentliche Ursache davon (jedenfalls deutlich einflussreicher als zum Beispiel NPD oder AfD).

Deshalb habe ich mich einer Initiative angeschlossen, die dort ansetzt, wo für die Verantwortlichen der Schmerz beginnt: Bei den Profiten. Bild würde nie erscheinen, wenn der Springer Verlag nicht mit Werbung riesige Profite machen würde. Bild gäbe es nicht ohne die Anzeigen großer deutscher Lebensmittelkonzerne.

Hauptanzeigenkunde ist schon seit einer Weile die Rewe Gruppe – vor allem für ihren Discounter „Penny“. Für diesen wird fast jeden zweiten Tag eine Anzeige auf der Titelseite der Bild geschaltet. Finanziert wird diese Werbung aus den Umsätzen, die die Kunden in den Läden der Rewe Gruppe mit ihren Einkäufen generieren.

Folgenden offen Brief habe ich deshalb gestern für die #Bildboykott-Gruppe an den Rewe Konzern geschrieben:

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