Bildungsökonomisierung: Die Kids schlagen zurück!

Was Bertelsmann kann, können die Kids von heute schon lange:

One boy says to another: I just outsourced my Homework to a kid in another country

Ob beides sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

 

Siehe auch:

Irrwege der Unterrichtsreform

Hessen: Mit der Bildungspolitik massiv unzufrieden

FDP: Hirschler neuer Staatssekretär im Kultusministerium

sowie weitere Artikel in der Rubrik: Bildungspolitik

 

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Rote Linsen Brotausstrich

Hier wieder ein (heute entwickeltes) Rezept für einen leckeren Brotaufstrich:  Den Rote Linsen-Brotaufstrich

Nahaufnahme von roten Linsen

Rote Linsen

Zutaten:

2 Tassen Rote Linsen (getrocknet)

Soja Sauce

2 EL getrocknetes Basilikum (frisches Basilikum geht natürlich auch, davon dann aber mehr)

Kräutersalz

Pfeffer

2 Knoblauch-Zehen

Curry

Rotwein-Essig

 

Zubereitung:

Rote Linsen abspülen und 10 min auf niedriger Flamme kochen, dann ein wenig abkühlen lassen.

Knoblauch vorschneiden (abhängig vom Mixer) um große Stücke zu vermeiden. Alle Zutaten zusammenschütten und ab in den Mixer. Wenn zu dick, etwas Wasser zugeben.

Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, abschmecken und ggf. nachwürzen.

Zubereitungszeit: Ca. 20 min.

Kosten: Ca. 2 Euro

 

Was sagt der Gourmet:

Ein würziger-dezenter Brotaufstrich, der besonders gut zur Geltung kommt, wenn das Brot keinen zu starken Eigengeschmack hat. Der Essig gibt ihm (je nach Menge einen leicht säuerlichen Geschmack. Die erste Portion wurde restlos aufgegessen.

Dazu passt ein halbtrockener Rosewein.

 

Das Rezept kann gern wahlweise unter einer der folgenden CC-Lizenzen weiterverbreitet werden:

Nicht-kommerziell: Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC NC-SA 3.0)

Kommerziell: Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-SA 3.0)

 

Mehr dazu:

Hintergrund

Praxistipps

Mais-Basilikum-Brotaufstrich

 

 

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Iron Sky Premiere äh Preview in Darmstadt

Am 4. April ist es soweit: Die Nazis kommen! – und zwar vom Mond direkt nach Darmstadt:

Werbung für ne Iron Sky Preview in Darmstadt am 4. April 2012

Iron Sky Preview am 4.4. um23:59 im Cinemaxx. Geht jemand mit ? Wer von dem Film noch nicht gehört, findet hier den Trailer. Nix für jedermann.

Aber: Was zieht Mann bloß an zu diesem Event?

l

 

 

 

 

 

 

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FDP Generalsekretär hat im Unterricht nicht aufgepasst

Das kommt davon, wenn man in Sachkunde “Donald Duck” Hefte liest:

 

FDP Gneralsekretär Döring bei WWM (Montage)

Quelle: @aklempert

Liebe Eltern, fragt doch mal eure Kinder, wie man das nennt, wenn die politische Willensbildung und Macht vom Volk ausgeht. Und berichtet mir die Antworten (mit Altersangabe).

Siehe auch:

Irrwege der Unterrichtsreform

Hessen: Mit der Bildungspolitik massiv unzufrieden

FDP: Hirschler neuer Staatssekretär im Kultusministerium

sowie weitere Artikel in der Rubrik: Bildungspolitik

 

 

Irrwege der Unterrichtsreform

Am Samstag habe ich in Frankfurt zu Gast beim Kongress “Irrwege der Unterrichtsreform” der “Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V.” .

IHörsaal mit rund 300 Menschench hatte im Vorfeld viel unterschiedliches über den Veranstalter gehört: Das reichte von “eine reaktionäre Betonkopffraktionstagung” über “Lobbyarbeit und Propaganda” und “Hochschulpendant zum schulischen Philologenverband der Gymnasiallehrer” bis hin zu “in der Tradition des Pädagogen Heinz-Joachim Heydorns und der Kritischen Theorie” und “linkslibertär”.

Also definitiv spannend. Leider kam ich (aufgrund von GPS-Ortungsproblemen eines Apfel-Mobilgerätes und hilfswilliger, aber völlig desorientierter Frankfurter, die mich in die komplett falsche Richtung schickten) etwas zu spät und musste auch gegen 16 Uhr wieder gegen. Meine Notizen aus der Zeit dazwischen möchte ich gern teilen:

Die Tagung fand an der Frankfurter Uni statt und ich hatte aufgrund des Themas eine eher kleine, intime Runde erwartet. Insofern war ich ziemlich erschlagen, als ich verspätet in den Hörsaal stolperte und mich gefühlte 2.000 Augen ansahen (realistisch geschätzt waren es ca. 300 Teilnehmer), da der Eingang natürlich direkt neben dem Podium lag. Schöne Erinnerung  ans eigene Studium war auch, dass die freien Plätze natürlich innen lagen und erst mal alle aufstehen mussten, damit ich vorbei konnte. Steckdosen gibt es an den Sitzplätzen in den Hörsälen auch immer noch nicht, wie ich feststellen musste. Soviel zur Ausstattung moderner Hochschulen. Alles noch so wie 1990.

Die TeilnehmerInnen waren übrigens wild gemischt: Profs, Docs, Studies, RektorInnen, LehrerInnen, SchülerInnen. Nur PolitikerInnen sind – falls sie da waren – zumindest nicht aufgefallen (außer der Hand voll Piraten, die ich zufällig persönlich kenne). Der Kleidung nach zu urteilen war das Publikum wild gemischt von Stock-Konservativ bis Locker-Alternativ.

Zu den Vorträgen:

Horst Rumpf: Weder Hürdenlauf noch Informationsagentur – ein Einspruch gegen eine verkürzte Vorstellung von Unterricht

( nur Impressionen, da ich den Anfang des Vortrags verpasst hatte):

Beschreibt die Verkürzung, die Bildung erfährt , wenn diese auf  testbare Standards reduziert wird. Insbesondere widmete er sich mit einiger Ausführlichkeit der Frage, welche Art von Aufgaben seither nur noch möglich sind und wie sich das gesellschaftlich auswirken kann.

Fazit: Ihm geht es um einen Zweifel an Monopolen, es geht ihm um Vielfalt. Standards aber seien Monopole.

Weiterlesen:

Horst Rumpf “Diesseits der  Belehrungswut – Pädagogische Aufmerksamkeiten” (Buch)

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Pizza-Matic

Einige von euch werden den “Nutri-Matric” kennen. Jenen Automaten, der auf der “Herz aus Gold” jedes beliebige Getränk herstellen kann. Alle anderen sollten dringend  (mal wieder) “Per Anhalter durch die Galaxis” (hier: Band 2) lesen.

He had found a Nutri-Matic machine which had provided him with a plastic cup filled with a liquid that was almost, but not quite, entirely unlike tea. The way it functioned was very interesting. When the Drink button was pressed it made an instant but highly detailed examination of the subject’s taste buds, a spectroscopic examination of the subject’s metabolism and then sent tiny experimental signals down the neural pathways to the taste centers of the subject’s brain to see what was likely to go down well. However, no one knew quite why it did this because it invariably delivered a cupful of liquid that was almost, but not quite, entirely unlike tea.

Anyway, ich habe den ersten Prototypen des “Foodri-Matic” entdeckt. Er steht im Frankfurter Hauptbahnhof, etwas verschämt im Untergeschoss, wo es zu den U-Bahnen geht, umgefähr unter dem Haupteingang, und nennt sich selbst “pizza matic”:

Pizza-Automat im Bahnhof Frankfurt

Obwohl ich kein bisschen hungrig war, konnte ich an dieser Errungenschaft der Technik unmöglich vorbeigehen, ohne sie auszuprobieren. Ich entschied mich für die Salami-Variante (die immerhin die Margherita-Vartiante mit einschließt) und warf 3,50 Euronen ein.

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Darmstadt gegen Rechts

Heute fand in Darmstadt eine Demonstration „Darmstadt gegen Rechts“ statt, zu der alle Darmstädter Parteien – außer der NPD -  sowie viele Darmstädter Organisationen aufgerufen (die CDU ist dort nicht genannt, da sie sich erst später entschieden hat, die Demo zu unterstützen) hatten. Anlass war das Gedenken an die von den Nazi-Terroristen („NSU“) verüben Morde im gesamten Bundesgebiet.

Die Teilnehmerzahl (vielleicht 1.000 Leut-  laut Polizei waren es 800, was ich aber für untertrieben halte) wird jetzt die Nazis nicht unbedingt beeindruckt haben, allerdings lief die Werbung auch nicht besonders – ich selbst habe davon erst in allerletzter Minute erfahren und sehr spontan teilgenommen. Insofern muss man davon ausgehen, dass viele gar nicht wussten, dass das heute stattfindet. Dennoch hat der Weg durch die Stadt sicher bei einigen Leuten zum Nachdenken geführt .

Bedauerlich jedoch, dass weder Transparente noch (an Passanten verteilte) Flugblätter das Thema Rassismus und Fremdenangst in der Mitte der Gesellschaft zum Thema gemacht haben. Da wurde eine Chance vertan.

Interessant und neu für mich war die Information, dass der „Wetzlarer Kurier“, der vom stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans-Jürgen Irmer herausgegeben wird, regelmäßig rassistische Hetze gegen Muslime, Sinti und Roma und andere Minderheiten in Deutschland betreibt, die einer NPD –Rhetorik gleicht. Wie eine hochrangiges CDU Mitglied so etwas tun kann, ohne von seiner (christlichen!) Partei rausgeworfen zu werden, ist mir unbegreiflich.

Uffbasse hat die Demo auch kritisch kommentiert. Dem kann ich weitgehend zustimmen.

Hier ein paar Impressionen von der Kundgebung und bunten Demonstration :

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Soziale Selektion beim Zugang zum Studium

Sehr aussagekräftige Grafik:

Grafische Darstellung der unterschiedlichen Chancen von Akademiker-Kindern und Nicht-Akademiker-Kindern

Soziale Selektion beim Zugang zum Studium

 

Von 100 Akademiker-Kindern schaffen es immerhin 71 bis zum Studium. Sind die Eltern keine Akademiker, schaffen es nur 24. Auffällig, das die Selektion nicht nur in der Schule stattfindet, sondern darüber hinaus reicht: Selbst von den wenigen Kindern ohne Akademiker-Eltern, die die Hochschulreife (also das Zeug zum Studieren hätten) erreichen, beginnt fast die Hälfte kein Studium. Denn ein Studium kostet Geld.

 

 

Google-Situations-Komik

Eben erlebt:

Screenshot Google Suche nach John Belushi
Wer findet den Fehler?

 

Für die jüngeren unter euch – die vielleicht gerade noch seinen Bruder James kennen, wenn überhaupt – hier ein kleiner Hinweis: http://de.wikipedia.org/wiki/John_Belushi

 

John Belushi ist am 5 März 1982 verstorben – viel zu früh, aber für alle die ihn kannten, nicht überraschend.

 

Zu seinem Todestag werde ich ein Special zu seinen Ehren zusammenstellen.

 

 

 

Electrifrying: Jeffery Deaver – The Burning Wire

Foto des BuchesBeing a regular reader of Deavers physically challenged crime novels around the cripple Lincoln Rhyme I have to warn you. “The Burning Wire” is not one of his masterpieces.

Deaver is usually a master of suspense and not shy of describing pain, brutality and extreme suffering. But it seems that in this book he got overwhelmed by the theme he choose for the story: Murder with Electricity.

It is a very interesting and quite original idea that someone might start terrifying New Yorks inhabitants with introducing some of them to several thousand volts. Also using the issue of our dependency on (or maybe: addiction to) electric power and the discussion about renewable energy as a background theme holds quite some promise.

And you know that Deaver studied the matter  intensely – her shares many of his insights into physics and explains them better than most physics teachers. But somehow he just got stuck with the technology and fails to extend the fascination into his subjects, his story, or society in general. How our own body works with electricity, how it interacts with us, how it kills… and many more interesting roads remain uncovered. In older books never short of the cruelest details of torture, murder and dying, here Deaver restrains himself and leaves it at: It strikes you and you are dead. Well, he describes some suffering, but it remains distant, somehow theoretical. There is more to it as everyone who ever made intimate contact with 220 volt wire can tell (happend to me twice).

You may ask: What for would I want to know this? The answer: You might not. But reading Deaver used to mean exploring the pure essence of those things, to get to its center in very much a metaphysical sense – even Buddhist in some way. But here electricity remains – despite the burning title – a cold thing. I expected much more depth here.

So the story unravels unusually moderate (for a Deaver)  and with much details of physics and the history of electricity. But without the very strong tension that usually holds it together in other books by Deaver. Dont get me wrong: Its not a bad or boring book – its pretty good indeed. I still had to finish it quick. But its just not up to the standard that Deaver himself created.

One big emotion is very present in the book. It is fear. Fear of electricity. Which leads to another weakness not only of this book, but of the whole series.  Some of the main protagonists are extremely afraid of dying. Which is a contradiction to the fact, that the same – especially the main character Amelia Sachs – constantly flirt with death and risks life for the job. And not only the job:  Sachs permanently entertain either self-destructive thoughts or indulges in self-destructive life threatening private activities. Now why is she always so very afraid of the one particular way of dying discussed in the current book? This has always bothered me, but becomes very clear in this volume.

Inevitably Deaver also touches upon the issue of the electric chair. But he refrains from being anything close to explain: If killing by electricity  is so easy – why is it so difficult to do on the chair? Now this – and the whole issue of death penalty – would have spiced up the whole story a bit.  But it seemed, that he feared steering the emotions of his US readership.

But despite much criticism I still come to the conclusion: The burning wire is still a very interesting, well written and unusual crime story. Worth a read.

Oh, and he mentions Twitter once. ;-)

 

Autor: Jeffery Deaver

Title: The Burning Wire

Source: Darmstadt Public Library (Stadtbibliothek Darmstadt)

Pages: 462 (paperback)

My Reading Time: 3 days

Language: Slightly advanced American English, salted a few with technical terms from physics.

Rating: *** ( out of 5)

 

See also:

Douglas Preston & Lincoln Child:  Title: The Wheel of Darkness

Lee Child: Nothing to loose

 

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