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Der SZ-Wahl-Thesentest: Welche Partei hat keine Meinung?

Welche Partei steht ihnen wirklich nahe?Wahl-o-maten und ähnliche Dienste sind eine gute Möglichkeit, herauszufinden, welches Wahlprogramm welcher Partei am besten zu den eigenen Ansichten passt.

Zur Zeit (Bundestagswahl, Hessenwahl und Bayernwahl stehen vor der Tür) sprießen sie wieder aus dem Boden. Auch die Süddeutsche Zeitung hat eine Version beigesteuert, die sich jedoch nicht an den Wahlprogrammen, sondern an den Aussagen der aktuellen Bundestagsabgeordneten orientiert. Das funktioniert so: Zuerst hat die Süddeutsche Zeitung 2400 Abgeordneten der Parteien 30 Thesen zu politischen Themen – mit Schwerpunkt auf der ethischer Haltung der Abgeordneten – beantworten lassen. Sie hatten dabei folgende Antwortmöglichkeiten:

  • „Stimme absolut zu“
  • „Stimme eher zu“
  • „Ich bin unentschieden“
  • „Stimme eher nicht zu“
  • „Stimme absolut nicht zu“

Immerhin fast 600 Abgeordnete aller Parteien haben geantwortet.

Wenn ich nun die gleichen Fragen beantworte, wird bei der Auswertung geprüft, wie sehr meine Meinung mit den Durchschnittswerten der einzelnen Parteien übereinstimmt und zu jeder Partei wird über eine Prozentzahl das Maß der Übereinstimmung signalisiert. Das ist ein interessanter Ansatz und durchaus aufschlussreich. Vor allem, weil hier nicht auf die Programme (Wahlversprechen), sondern auf Basis der anonymen Ansichten der PolitikerInnen analysiert wird.ist m

Noch spannender ist jedoch eine besondere Auswertung, auf die @bov auf Twitter hinwies: Wer überall „Ich bin unentschieden“ angekreuzt, bekommt als Ergebnis – so @bov – angezeigt, er „soll CDU wählen“.

Das habe ich natürlich gleich ausprobiert – glaub keiner Internet-Behauptung! – und tatsächlich: Wenn ich in allen Fragen völlig unentschieden bin, beträgt meine Übereinstimmung mit der CDU 85%, mit den Freien Wählern 84%, mit der CSU 83% und mit der FDP 82%. Hier das gesamte Ergebnis:

CDU zu 85% ohne Meinung

Zuerst dachte ich, das müsse ein Fehler im Tool sein und wollte schon die Süddeutsche anschreiben. Doch bei näherer Betrachtung (der Daten) macht das schon Sinn. Offensichtlich haben die Parlamentarier der Regierungsparteien keine wirklich klare Meinung zu den meisten abgefragten Themen (obwohl die Fragen durchaus konservative und liberale Kernthemen enthalten). Beliebigkeit ist ein Vorwurf, der Angela Merkel  in der eigenen Partei oft gemacht wird. Doch die Umfrage der Süddeutschen zeigt: Das ist keine Eigenschaft ausschließlich der Kanzlerin, sondern der ganzen CDU/CSU und offensichtlich auch des Koalitionspartners FDP. Das tut einem Konservativem in der Seele weh.

Das bedeutet aber auch: Wer CDU/CSU/FDP (und Freie Wähler) wählt, weiß am wenigsten, wie sich seine Abgeordneten hinterher verhalten. Starke Überzeugungen finden sich dagegen vor allem bei der Linken und auch den Grünen und den Piraten. Bei diesen Parteien weiß man also eher, woran man ist (ob sie es anschießend durchsetzen können, ist eine andere Frage).

Selbst ausprobieren?

Auch der Parteiennavigator der Uni Konstanz bestätigt übrigens dies Analyse. Wenn man hier durchgängig „Teils/Teils“ auswählt, bekommt man ein sehr ähnliches Ergebnis: Hier hat sich die FDP in Sachen Beliebigkeit noch an der CDU/CSU vorbei geschoben. Und statt der Freien Wähler ist dort die „Alternative für Deutschland“ dabei, die gleich an allen vorbei an die „Spitze der Beliebigkeit“ springt:

Parteien nach Beliebigkeit: AfD noch vor der FDP

Die Wahlempfehlung des Parteiennavigators, wenn man konsequent „Teils/Teils“ als Antwort wählt.

 

Weitere Wahl-Empfehlungs-Tools:

Wahl-o-mat der Bundeszentrale für politische Bildung

 

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Kinderbetreungs-Verschlechterungs-Förderungs-Gesetz (KiföG)

Kind mit Schnuller in der Kirche

Konservatives Ideal-Kind

Gestern habe ich mich mit einer Kindergarten-Erzieherin unterhalten. Gegen dass was sie als Folge des hessischen sogenannten Kinderförderungsgesetz (KiföG) sieht, klingen die Äußerungen der Parteien und Organisationen dazu sehr harmlos (haben wir uns schon zu sehr daran gewöhnt, wenn sie vor Gesetzen warnen?).

Zusammengefasst und um Kraftausdrücke bereinigt, bedeutet das KiföG, dass den KindergärtnerInnen und ErzieherInnen in Zukunft kaum noch Zeit bleiben wird, sich um Kinder als Individuen zu kümmern. Bei den im Gesetz festgeschriebenen Betreuungs-Verhältnissen wird sich die Tätigkeit der Fachkräfte zukünftig darauf beschränken, die Gruppen funktionsfähig zu halten und durch den Tag zu schleppen. Die Folge wird eine Tendenz zur Gruppen-Rundum-Bespaßung sein – Erzieher werden zu Kinder-Entertainern, die ihr Programm ohne Rücksicht auf Verluste durchziehen müssen.

Wenn es einem Kind mal schlecht geht, oder es besondere Aufmerksamkeit bräuchte, wird dafür nur ein halbes Ohr zur Verfügung stehen können – denn sonst wäre der Rest der Gruppe ohne Beaufsichtigung.

Für weitergehende Förderung (Sprachförderung, Integration, Benimmregeln, vorschulisches Lernen…) wird erst recht keine Zeit bleiben.

Das kommt davon, wenn man die Bildungspolitik Unternehmensberatern, Juristen und Bankern überlässt. Wenn in ein paar Jahren Konservative klagen, die Jugend hätte kein [Benehmen, Bildung, Anstand,…] mehr: Sie selbst haben das zu verantworten! Kinderbetreuung zusammengestrichen, Schule verkürzt, Förderung reduziert, …. Es wurde gestrichen, gekürzt und abgeschafft, ohne ein Konzept und einen Plan. Der bildungspolitische Schaden, den CDU und FDP in ihrer Regierungszeit in Hessen angerichtet haben, ist kaum zu ermessen.

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Petition: Pädagogen an die Spitze des hessischen Landesschulamtes

Graues Verwaltungsgebäude aus Beton

Beton und Bürokratie wo Bildung verdorrt

Die hessische Kultusministerin ist dabei, die hessische Bildungsverwaltung neu zu strukturieren. Im Zentrum ihrer Reform steht die Gründung des neuen Landesschulamtes (LSA), das die Aus- und Weiterbildung aller hessischen LehrerInnen gestalten soll.

Für die Leitung des LSA wird zur Zeit ein Verwaltungsjurist gesucht. Nachdem schon die FDP den Posten des Staatssekretärs im Kultusministerium mit einem Banker besetzt hat, folgt hier der nächste Schritt zur Verwaltung des Bildungsmissstandes in Hessen.

Dagegen wendet sich eine Petition, die fordert, diese Position mit einer / einem Pädagogin / Pädagogen zu besetzen

Begründung:

Die hessischen Schulen stehen vor großen pädagogischen Herausforderungen: Sie sollen sich selbst verwalten, die Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten verbessern, alle behinderten Kinder in den Regelunterricht integrieren, ein attraktives Ganztagsangebot aufbauen, die Bewegungsdefizite der Medien-Kids aufarbeiten, die Resilienz der SchülerInnen erhöhen, Hochbegabte angemessen beschäftigen, Fächer bilingual anbieten, Mehrsprachigkeit von Anfang an fördern, mehr Projektunterricht anbieten, Eltern kompetent beraten, möglichst alle Bildungsabschlüsse anbieten, trotzdem aber Spezialisierungen ermöglichen.

Die Gestaltung dieser Entwicklung wird mehrheitlich vom neuen Landesschulamt verantwortet werden. Sie erfordert immensen pädagogischen Sachverstand und eine klare Vorstellung davon, auf welche Standards Eltern in Hessen in Zukunft vertrauen können. Die Leitung des Landesschulamtes soll jedoch laut Stellenausschreibung einem Verwaltungsjuristen übertragen werden, der als „Moderator“ in Verhandlungen mit unterschiedlichen Interessengruppen fungieren soll. Es ist zu befürchten, dass durch die Konzentration auf „Verhandlungen“ die große Chance verschenkt wird, tatsächliche Veränderungen in den hessischen Schulen zu bewirken.

Deshalb fordert die Petition: Die Leitung des neuen Landesschulamtes muss mit einem erfahrenen Pädagogen besetzt werden!

 

Auch die GEW kritisiert die Pläne der Landesregierung:

“ Kann die Landesregierung die Begriffe Pädagogik und Bildung eigentlich noch schreiben? Offenbar nicht, denn sonst wären Pädagoginnen und Pädagogen von Bewerbungen um diese Stelle sicher nicht ausgeschlossen worden.“

erklärt Jochen Nagel, Vorsitzender der GEW Hessen.

Es ist offensichtlich, dass CDU und FDP kein inhaltliches Konzept haben, um die Bildungsmisere in Hessen zu beenden.

 

Hier die Petition mitzeichnen:

http://www.avaaz.org/de/petition/Paedagogen_an_die_Spitze_des_hessischen_Landesschulamtes/

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Hessische Bildungsmisere continues…

Wenn am Sonntag in Hessen gewählt würde, wäre die schwarz-gelbe Regierung abgewählt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks.

Unzufrieden sind die Hessen vor allem mit der Bildungspolitik der CDU-FDP Landesregierung. Denn Bildung ist das wichtigste Thema für die Hessen und Hessinnen:

Wichtigstes politisches Problem in Hessen: Bildung

Wichtigstes politisches Problem in Hessen: Bildung

 

Größtes Thema ist scheinbar die entschiedene Ablehnung von G8:

HessInnen lehnen G8 entschieden ab: 50% für 9 Jahre plus 39% für freie Wahl

HessInnen lehnen G8 entschieden ab: 50% für 9 Jahre plus 39% für freie Wahl

 

Dagegen stimmt mich ein wenig traurig, dass die Mehrheit der HessInnen immer noch SchülerInnen nach Leistung selektieren will, obwohl längst nachgewiesen ist, dass aller SchülerInnen von Leistungsunterschieden in Klassen profitieren. Allerdings kann man daraus noch keine Unterstützung für das dreigliedrige Schulsystem ableiten, da auch das von Rot-Grün / Grün-Rot vertretene zweigleisige System diese Bedingung erfüllt. Hier wäre eine differenziere Befragung hilfreich gewesen.

Noch wenig Akzeptanz für gemeinsamen Unterricht

Noch wenig Akzeptanz für gemeinsamen Unterricht

 

Die Einsparungen, die die Landesregierung mit der aktuellen Vorlage zum „Hessisches Kinderförderungsgesetz“ (KiföG – wobei „Förderung“ hier ein echter Hohn ist) realisieren will, werden die Situation im Bildungswesen noch weiter verschärfen. Allerdings werden die Auswirkungen dieser Beschneidung der Bildungseinrichtungen erst nach der nächsten Landtagswahl sichtbar werden.

Sascha Endlicher informiert über die Details des KiföG und seine Auswirkungen auf Kindergärten und Schulen. Ich werde mich hier in Kürze auch noch ausführlicher damit beschäftigen.

 

 

Siehe auch:

Hessen: Mit der Bildungspolitik massiv unzufrieden

Soziale Selektion beim Zugang zum Studium

Warum will die FDP einen Banker zum Staatssekretär im Kultusministerium machen?

Miese Noten für die Landesregierung

Irrwege der Unterrichtsreform

Dreigliedriges Schulsystem – pro und contra

Linksammlung: Schule und Integration

 

 

 

Mehr Informationen zur Bildungspolitik:

Literaturliste Bildungspolitik

Ausbildungsalternativen: Abi, Lehre, Studium, …

Artikelsammlung Kindergarten / Krippe / Kita

Linksammlung Rahmenbedingungen des Lernens

Linksammlung Lehrerinnen & Lehrer

Internationale Vergleiche, Erfahrungen sowie Pisa & Co.

Konfliktbewältigung an der Schule

Infos rund um Anti-Pädagogik

Soziale Schranken zum / im Studium

Linksammlung Bildungs(politik)konzepte

 

 

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Miese Noten für die Landesregierung

Ich habe neulich ja schon berichtet, dass die hessische Bevölkerung laut einer aktuellen Umfrage vor allem mit der Bildungspolitik der Landesregierung besonders unzufrieden ist.

Aus einer daraus folgenden Diskussion entsprang die Idee, diese Leistung doch einmal an den Vorgaben für Lehrer zur Leistungsbewertung  an Schulen zu spiegeln. Darauf aufbauend erstelle ich der hessischen Landesregeirung folgendes Zeugnis:

 

Zeugnis

Die Landesregierung erhält zum Ende des dritten Jahres ihrer Regierung von den Bürgerinnen und Bürgern Hessens folgende Bewertungen:

Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen 4
Bekämpfung der Kriminalität 4
Familienpolitik und Kinderbetreuung 5
Schul- und Bildungspolitik 5

Angesichts dieser Noten ist eine Versetzung in die nächste Landesregierung zum Ende der Legislaturperiode sehr fraglich.

Angesichts des bevorstehenden Schulwechsels in eine weiterführende Schule empfehlen wir-  angesichts von zwei 5en in den vier Hauptfächern – die Regierungsparteien für die Mit-Regierung in einem der Hauptbundesländer, mit viel Anstrengung vielleicht auch in einem der leichter zu regierenden Realbundesländer. Von der Beteiligung an der Regierung in einem weiterführenden Bundesland oder gar der Bundesregierung raten wir ab.

Mit freundlichen Grüßen

 

Schulleiterin

 

Quelle für die Umfrageergebnisse: Hessischer Rundfunk

Quelle für das Mapping der Umfrageergebnisse auf Schulnoten: Hier, hier und hier

 

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Hessen: Mit der Bildungspolitik massiv unzufrieden

Es sieht nicht gut aus für die hessische Landesregierung – sie hat in einer aktuellen Umfrage ihre Mehrheit in der Bevölkerung verloren.

Besonders interessant jedoch ist, womit die Bevölkerung am unzufriedensten ist: Mit der Bildungspolitik der Landesregierung (und gleich danach:  Familie & Kinderbetreuung).

65% der hessischen WählerInnen sind mit der Bildungspolitik der CDU-/ FDP Landesregierung unzufrieden

65% der hessischen WählerInnen sind mit der Bildungspolitik der Landesregierung unzufrieden

Das ist insbesondere deshalb interessant, weil die Bildungspolitik ja nicht gerade ein Schwerpunkt der Presseberichterstattung in hessischen Medien ist. Viel davon scheint von Schülern, Lehrern und Eltern (wie mir) selbst erlebt worden zu sein.

Auch die von der Kultusministerin zum Schwerpunkt ihrer zukünftigen Arbeit erklärte Reform der Schulverwaltung (Zusammenlegung der Schulämter) und die Ernennung eines (fachlich inkompetenten) Bankers zum Staatssekretär im Kultusministerium dürfte daran nur wenig ändern (wenn nicht sogar die Situatiuon noch weiter verschlimmern).

Konsequent ist, dass die FDP, die ja die Kultusministerin stellt, in der aktuellen Umfrage auf 4% sinkt. Leider hilft das den Schülern, die jetzt durch die Schule müssen, ziemlich wenig.

In der Umfrage erhalten die Parteien folgende Werte: CDU 34%, SPD 30% Grüne 20% Piraten 6%, FDP 4%, Linke 3%, sonstige 3%.

Mehr Infos und Details hier:

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&key=standard_document_43341660&gallery=1&mMediaKey=mediathek_43344308&b=0

 

Wer sich mehr über Bildungspolitik in Hessen informieren oder aktiv werden will, kann das hier tun:

Mailingliste Bildungsoffensive Hessen

Folgt @akbildung_he auf Twitter

Mailingliste Bildungspolitik der hessischen Piraten

AK Bildungspolitik der hessischen Piraten

Landesarbeitsgemeinschaft Bildung der Grünen

 

Mehr Informationen:

Kategorie Bildungspolitik dieses Blogs

 

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FDP: Hirschler neuer Staatssekretär im Kultusministerium

Herbert Hirschler (FDP), soll zum 1. Januar 2012 neuer Staatssekretär im hessischen Kultusministerium werden. Er löst den bisherigen Amtsinhaber, Hans-Wilhelm Brockmann (CDU) ab.

Hirschler ist in der hessischen Landespolitik kein Unbekannter: Er hat schon um die Jahrtausendwende im Wirtschaftsministerium als Staatssekretär gedient.  FDP-Mann Hirschler ist derzeit Sprecher der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

Lebenslauf:

Geburtsdatum: 15. Juli 1948 in Frankfurt am Main
Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main, Abschluss: Diplom-Volkswirt, Diplom-Handelslehrer,  anschließend Promotion zum Dr. rer. pol.

1976-1991 verschiedene Leitungsfunktionen, Hessisches Ministerium für Wirtschaft und Technik
1991 – 1999: Vizepräsident des Regierungspräsidiums Darmstadt
1999 – 2004: Staatssekretär im Hessischen Minsterium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
2004 – 2006:  Bereichsleiter der Landestreuhandstelle Hessen
1.1.07 – 31.8.09:  Geschäftsleiter der LTH-Bank für Infrastruktur:
seit 1.9.2009: Geschäftsleiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, dort für die Geschäftsfelder Infrastruktur, Wirtschaftsförderung und Landwirtschaftsförderung zuständig.

Seit 1967 Mitglied der FDP, einige Jahre Kreis- und Fraktionsvorsitzender der FDP Rheingau-Taunus-Kreis und Mitglied des Kreistags, mehrere Jahre Vorsitzender des Landesfachausschusses „Forschung, Energie und Technologie“  sowie Vorsitzender der Karl-Hermann-Flach-Stiftung seit 1994.

Worin jedoch seine Qualifikation besteht, zum Staatsekretär im Kultusministerium zu werden, ist mir nicht klar und das zu benennen scheint auch der FDP in ihrer Mitteilung dazu schwer zu fallen. Offensichtlich hat sich Hirschler nie zuvor inhaltlich mit Bildungspolitik beschäftigt.

 

Siehe auch:  Mein Leserbrief: Warum will die FDP einen Banker zum Staatssekretär im Kultusministerium machen?

 

Siehe auch:

Irrwege der Unterrichtsreform

 

Quelle und weitere Infos:

http://www.echo-online.de/nachrichten/landespolitik/Kultusministerium-Staatssekretaer-Brockmann-geht-zum-Jahresende;art175,2294090

http://www.echo-online.de/nachrichten/landespolitik/Das-Schweigen-der-hessischen-FDP;art175,2286230

http://www.hna.de/nachrichten/hessen/henzler-tauscht-staatssekretaer-1467905.html

http://www.fdphessen.de/Dr-Herbert-Hirschler-soll-neuer-Staatssekretaer-im-Kultusministerium-werden/8992c19191i1p12/index.html

http://www.wirtschaft.hessen.de/irj/HMWVL_Internet?rid=HMWVL/HMWVL_Internet/nav/4a0/4a0600d8-05e5-4701-e76c-d3b5005ae75d,74c2515c-e6f7-321b-30bc-d44e9169fccd,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=74c2515c-e6f7-321b-30bc-d44e9169fccd%26overview=true.htm

http://www.medienmittwoch.de/veranstaltungen/2004/01/14/referenten/1/

http://www.fdp-main-taunus.de/bezirk/personen.asp?id=24&func=0

 

Update 1.11.2011:  Auch FR und FAZ berichten prominent, haben aber auch nur die Agenturmeldung ab- bzw. umgeschrieben:

http://www.fr-online.de/rhein-main/staatssekretaer-im-kultusministerium-brockmann-muss-gehen,1472796,11080170.html

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/umstrittene-kultusministerin-henzler-rettet-kopf-staatssekretaer-als-bauernopfer-11511493.html

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kommentar-luft-fuer-henzler-11511987.html

 

 

 

 

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