Artikel getaggt mit Kryptowährungen

Projekt Cer(be)rus: Raspberry Pi für Krypto-Coin-Wallets

RaspBerry Pi

Mein Raspberry Pi

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Aus China

Inzwischen verfüge ich über eine kleine Sammlung von verschiedenen Krypto-Währungen(2). Denn um etwas zu verstehen, führt der schnellste (wenn auch manchmal mühsame) Weg zur Erkenntnis darüber es selbst zu tun / anzuwenden.

Diese Coins nur über die Börsen (Exchanges), auf denen ich sie erworben habe, zu verwalten (1), ist aus zwei Gründen nicht wirklich sinnvoll:

  1. Sind diese Börsen meist (mehr oder weniger vertrauenswürdige) Unternehmen außerhalb des EU Rechtsraumes. Wenn ich bei diesen Unternehmen (den Zugriff auf) meine Coins – durch Hacking, technischen Defekt, Betrug oder Konkurs – verliere, wird sie mir niemand erstatten. Selbst wenn die Verantwortlichen geschnappt würden: Ich habe weder Geld, Zeit noch Lust einen Prozess am anderen Ende der Welt zu führen.
  2. Sie nur über diese Börsen zu verwalten (oder nur mit ihnen zu traden) führt zu keinerlei tieferem Verständnis der dahinter liegenden Technologien.

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Kleine Blasologie (über Blasen und ihre Unterarten)

Gedruckte US Dollars seit 1918.

Erschreckend, diese Bitcoion-Blase? Dieses Bild stellt allerdings die Entwicklung die Menge an gedruckten US-Dollar Noten dar. Eine Währung (wie der Euro oder die D-Mark – und Bitcoin) ohne realen Gegenwert.

Jetzt ist ja wieder „Unwort“-Zeit. die Zeit, in der Das Unwort des Jahres 2017 gewählt wird. Für mich persönlich ist „Blase“ das Unwort des Jahres 2017.

  • Bitcoin sei eine Blase hieß es – als der Bitcoin-Kurs zum erstem Mal über 2.000 Euro stieg und sich damit gegenüber dem Jahresanfang mehr als verdoppelt hatte.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 4,5 Monate später über 3.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 2 Wochen später über 4.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 6 Wochen später über 5.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 1,5 Wochen später über 6.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 18 Tage später über 7.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 7 Tage später über 8.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase und der Kurs werde bald abstürzen, hieß es, als der Kurs dann 4 Tage später über 9.000 Euro stieg.
  • Bitcoin sei eine Blase, hieß es, als der Kurs dann 4 Tage später über 10.000 Euro stieg. Danach kamen die Blasenseher gar nicht mehr schnell genug hinterher, die „Blase“ zu beschwören, so schnell stieg der Kurs auf 14.000 Euro, wo er ein paar Wochen herum pendelt, ohne sich darum zu scheren, auch nur – wie es sich gehören würde – Anzeichen eines Absturzes zu zeigen.

Update Anfang März 2018: Nach einem drastischen Absturz des Kurses Ende Januar / Februar auf fast 5.000 Euro („Jetzt platzt die Blase“ – riefen viele) inzwischen ist er bei 9.000 Euro. Also immer noch ungefähr neun mal so viel wert wie vor einem Jahr. Prozentual war das keineswegs der heftigste Ansturz in der Geschichte von Bitcoin. Und eine normale Erholung.

Und um es vorweg zu nehmen: Ja, ich bin durchaus der Meinung, dass der Bitcoin-Kurs inzwischen (Stand Dezember 2017) höher ist, als ich es rational begründen könnte (meine konservative Vorhersage war Ende 2016: 1.000- 2.000 €/Bitcoin für Ende 2017). Denn im Vergleich zu dem Kursverhalten noch vor einem Jahr zeigt sich der Bitcoin-Kurs jetzt ziemlich uneleastisch gegenüber den Branchen-Nachrichten. Noch vor einem Jahr haben News von Hacks und technischen Problemen regelmäßig einen Kurssturz zwischen 30-40% ausgelöst. Heute sackt der Kurs bei solchen Nachrichten höchstens Mal um 10-20%, obwohl Bitcoin aufgrund langer Transakationsdauer (Update März 2018: gelöst) und hoher Transaktiongebühren (Update März 2018: gelöst) seine Anwendung als Zahlungsmittel zumindest temporär fast vollständig eingebüst hat. Und das eine Änderung dieses Zustandes eher Monate als Tage dauern wird, scheint aktuelle Neu-Investoren kaum zu beeindrucken.

Kurz: Ja, man könnte die Höhe des derzeitigen Bitcoin Kurses als eine Blase bezeichnen.

Das Problem daran  (und warum ich das Wort „Blase“ als Unwort des Jahres 2017 sehe), ist, das das Wort „Blase“ im letzten Jahr so inflationär gebraucht wurde, dass es praktisch jede Aussagekraft verloren hat. Wenn ein Kurs von 2.000 Euro pro Bitcoin schon eine Blase war, was ist denn das, was wir danach gesehen haben? Schlimmer noch: Diese „Bitcoin Blase“ von denen herbei geredet worden ist, die vor ihr warnen wollten. Siehe oben. Warum?

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Wie wirkliche (& gefälschte) Nachrichten den Preis von Bitcoin beeinflussen

Shea The ‘Stache Newkirk

Shea „The ‘Stache“ Newkirk

Gastbeitrag von The‘ Stache

Während ich hier sitze und meinen Schnurrbart zwirbele wie ein schlechter Superschurke, der plant Bitcoin den Stecker zu ziehen, haben mich neue Ereignisse daran erinnert, dass es tatsächliche Leute da draußen gibt, die versuchen, genau das zu tun. Lassen Sie uns hier ehrlich sein und den Elefanten im Raum benennen: Nachrichten und besonders gefälschte Nachrichten sind die Ursache für die meisten kurzfristigen Kurschwankungen der Kryptowährungen. Der Stache wird für Sie darlegen welche Nachrichten (echte & gefälschte) wie und warum den Preis von Bitcoin & andere Krypto-Währungen beeinflussen.

The True, The Fake & The Ugly

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