Artikel getaggt mit Laufen

Mein Jahresrückblick 2015

Auf dem Gipfel des Jahres 2015

Auf dem Gipfel des Jahres 2015

Ein kleiner Rückblick auf das nun fast vergangene Jahr 2015 – mehr zur Selbstreflexion, aber auch zur Infos für alle, die mich persönlich kennen und nicht direkt teilhaben konnten. Details gern auf persönliche Nachfrage. 🙂

Erstmal: Ich lebe noch, bin gesund, habe ein Dach über dem Kopf, mehr als genug zu Essen, ein solides Einkommen und einen funktionierenden Internet-Zugang. Das ist nicht selbstverständlich und die meisten Menschen auf der Erde können das nicht von sich sagen. Dafür bin ich sehr dankbar, auch und besonders, weil das weitgehend nicht mein Verdienst ist.

Ansonsten war das Jahr persönlich ruhiger und stabiler als die letzten Jahre, die meist von großen persönlichen Veränderungen geprägt waren. Auch wenn ich generell Veränderungen ja spannend finde, war das mal ganz erholsam. Und während ich im ersten Halbjahr noch viel unterwegs war und viel unternommen habe, war das zweite Halbjahr ruhiger und ich habe mich vor allem Zuhause in meine vielen Projekte und Aktivitäten vergraben und mich in der Öffentlichkeit und bei Freunden ein wenig rar gemacht. Tat durchaus gut. Insbesondere habe ich dadurch aber leider viele alte Kontakte, die ich 2014 wiederbelebt hatte, dieses Jahr nicht mehr so intensiv weiterverfolgt, wie ich das gern getan hätte.

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Todfeinde zu unseren Gunsten

 von Arthuro de las Cosas

Spät kommst Du

dieses Jahr

Gevatter Frost

verräterischer Genosse der Einsamkeit des Langstreckenläufers

Arthuro de las Cosas: Todfeindezärtlich zerbeißt Du mir die Hände

 

Deine Todfeindin

bleich und schwach

doch wunderschön

blinzelt mir zwischen den Bäumen zu

als führe sie etwas im Schilde

 

Eurem Zwist

verdanken wir die

kurze Spanne unserer erbärmlichen Existenz

weil Ihr euch nicht einigen könnt, wer uns zuerst verschlingen darf

 

Viel zu wenig

wissen wir diese unverdiente Gnade zu schätzen

zu verschwenderisch vergeuden wir die so

geschenkte Zeit

 

Angeblich stehen

Ihre Chancen gut

die Schnellere zu sein

doch so wie ich Deinem

eisigem Atem nur kurzfristig

trotzen kann

soll – so sagen sie – unser Ende auch Ihr Ende sein

Ihr Imperialismus

nur ein Symptom Ihres eigenen Todes

 

So gesehen steht

Dein Endsieg längst fest

unser Grab: ein Kaltes

in den endlosen, leeren Weiten

Deines Reiches

 

Verzeih

wenn ich trotzdem

nächstes Mal dann

doch Handschuhe tragen

werde

 

 

Foto: Carsten Buchholz

Weitere Lyrik von Arthuro de las Cosas:

 

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Mein Marathon

Ja, ich gebe zu, ich bin verdammt stolz drauf:

Urkunde Bonn Marathon

Wie berichtet, habe ich mich ja seit Herbst auf meiner ersten Marathon vorbereitet. Überhaupt erst meine zweite Teilnahme an einem Wettkampf nach dem Halbmarathon 2011.

Startnummer 2247Bei der Anreise hatte ich mich etwas verplant, sodass ich erst drei Minuten vor dem Start im Startbereich ankam. Keine Zeit nervös zu werden …  Das Wetter war ideal: Bewölkt und trotzdem nicht kalt. Beim Start habe ich mich den Zugläufern für die Zielzeit 4:00h angeschlossen. Nicht, weil ich diese Zeit für mich für realistisch hielt, sondern weil deren durchschnittliches Tempo von 6 min/km  (10 km/h) ein Tempo war, dass ich im Training oft und ohne Anstrengung (auch auf langen Strecken) gelaufen war und ich hoffte, zumindest lange durchhalten zu können. Die Zugläufer haben auf jeden Fall verhindert, dass ich zu schnell startete.

Jedoch zeigte sich bereits nach etwa 12 km (Strecke, PDF), dass ich von meiner Nach-Ostern-Krankheit noch nicht vollständig erholt und zur alten Form zurückgefunden hatte. Ich musste mein Tempo verringern und so zogen ihre Luftballons langsam, aber stetig von dannen. Ich konnte sie jedoch immerhin noch bis km 21 im Blick behalten, wie sie da in der Ferne vor mir hin und her schwankten. Ab km 22 dann begann der allmähliche Niedergang – die Rheinbrücke fiel mir schon schwer, auf den Kilometern vor dem ehemaligen T-Mobile Komplex wehte ein unfreundlicher Gegenwind und ich wurde noch mal langsamer.

Läufer mit SchmerzenDer Rückweg zur Rheinbrücke dann zog sich endlos und ich versorgte mich von nun an jeden Verpflegungsstand mit gleich drei Getränken. Fast hätte ich auch noch meinen Zeit-Chip verloren, weil sich bei km 24 mein linker Schnürsenkel löste. Aber am Rheinufer dann habe ich mich sogar wieder etwas erholt. Ab km 27 bemerkte ich zusätzlich, dass mein Fuß auf eine Art im Schuh zu reiben begann, die auf Blasenbildung schließen ließ.

Freude bereiteten dagegen die aufmunternden, und oft lustigen Anfeuerungsrufe der ZuschauerInnen und die Kinder, die sich zum Abklatschen an den Straßenrand stellten – auch wenn das für mich ein paar Schritte mehr bedeutete.

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Lauftipps

Start einer kommentierten Linkliste zum Thema Laufen:

 

Eigenes

42er Tagebuch – mein langer Weg zum Marathon im April 2013

 

 

Motivation

 

Todesursache Faulheit – Spiegelartikel zu Mangel an Bewegung

Es ist kalt, es ist nass, und dennoch hat das Laufen im Winter seine Reize. b2tb über: Laufen bei Regen, Matsch und Kälte

Runners World: Motivation fürs Winterlauftraining

 

Ausstattung


200 Running Songs (die meisten kenne ich nicht und ich laufe selbst meist ohne Musik)

 

Musik zu der ich selbst schon gelaufen bin:

Skunk Anasie –  Paranoid and Sunburnt  (5:57 min/km  auf 9km)

 

Gesundheit, Fachwissen und Technik

 

Laufen im Winter

Runners World: Wintertraining, Alternativen, Ausrüstung und Motivation

Joggen online: Die besten Tipps für die kalte Jahreszeit

Fit for fun: Richtig laufen bei Kälte

Achim Achilles: Tipps und Regeln für das Laufen im Winter

Spiegel online: Joggen im Winter „Wer zu viel trainiert, läuft sich in den Keller“

WAZ: Laufen im Winter – Tipps vom Sportmediziner

 

Laktat: Was ist das?

Sehr verbreitet zur Trainingsoptimierung ist der Laktat-Leistungstest. Durch ihn kann unter anderem das Niveau Eurer aktuellen Grundlagenausdauer festgestellt und Eure individuellen Trainingsherzfrequenz-Bereiche abgeleitet werden.

Wenn während einer intensiven Ausdauerbelastung der über die Atmung aufgenommene Sauerstoff nicht ganz ausreicht, um den im Muskel benötigten Energiebedarf zur Muskelkontraktion zu decken, entsteht das saure Stoffwechselprodukt Laktat. Laktat ist das Endprodukt des anaeroben (ohne Sauerstoff) Stoffwechsels. Es entsteht also bei der Energiegewinnung durch Kohlenhydrate beziehungsweise Glukose ohne die Beteiligung von Sauerstoff. Bei geringen bis mittleren Belastungen kann der Körper seinen Energiebedarf zum Großteil durch die vollständige Verbrennung von Kohlenhydraten unter Zuhilfenahme von Sauerstoff decken (aerobe Glykolyse). Mit steigender Belastung ist der Muskel jedoch zu einem immer höheren Anteil auf die anaerobe Energiebereitstellung angewiesen, um den hohen Energiebedarf zu decken. Die Folge ist eine vermehrte Laktatbildung.
Kann der Körper bei intensiven Belastungen kein Gleichgewicht mehr zwischen Laktatproduktion und -elimination herstellen, kommt es zu einer extremen Übersäuerung mit einem stark herabgesetzten pH-Wert im Blut. Dies merkt ihr, wenn eure Beine extrem schwer werden und Ihr das Gefühl habt, nicht mehr von der Stelle zu kommen.

Quelle: http://www.triathlon.de/tri-wissen-was-ist-laktat-10359.html

 

 

Tracking Sites und Tools

Ich tracke meine Läufe (zur Zeit noch) mit Runtastic und der Runtastic App. T-Mobile Kunden mit I-Phone bekommen zur Zeit die Premium-Funktionen der App kostenlos freigeschaltet.

Leider hat Runtastic nach dem Re-Launch nun zentrale Funktionen abgeschaltet. Deshalb teste ich gerade Laufen.de und lauf-news.de . Ich werde  euch hier natürlich über die Ergebnisse informieren.

 

 

 

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