Artikel getaggt mit Musik

Mein Jahresrückblick 2015

Auf dem Gipfel des Jahres 2015

Auf dem Gipfel des Jahres 2015

Ein kleiner Rückblick auf das nun fast vergangene Jahr 2015 – mehr zur Selbstreflexion, aber auch zur Infos für alle, die mich persönlich kennen und nicht direkt teilhaben konnten. Details gern auf persönliche Nachfrage. 🙂

Erstmal: Ich lebe noch, bin gesund, habe ein Dach über dem Kopf, mehr als genug zu Essen, ein solides Einkommen und einen funktionierenden Internet-Zugang. Das ist nicht selbstverständlich und die meisten Menschen auf der Erde können das nicht von sich sagen. Dafür bin ich sehr dankbar, auch und besonders, weil das weitgehend nicht mein Verdienst ist.

Ansonsten war das Jahr persönlich ruhiger und stabiler als die letzten Jahre, die meist von großen persönlichen Veränderungen geprägt waren. Auch wenn ich generell Veränderungen ja spannend finde, war das mal ganz erholsam. Und während ich im ersten Halbjahr noch viel unterwegs war und viel unternommen habe, war das zweite Halbjahr ruhiger und ich habe mich vor allem Zuhause in meine vielen Projekte und Aktivitäten vergraben und mich in der Öffentlichkeit und bei Freunden ein wenig rar gemacht. Tat durchaus gut. Insbesondere habe ich dadurch aber leider viele alte Kontakte, die ich 2014 wiederbelebt hatte, dieses Jahr nicht mehr so intensiv weiterverfolgt, wie ich das gern getan hätte.

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Schlafende Kulturhauptstadt Darmstadt

Theater Moller Haus

Wer war schon da: Theater Moller Haus?

Darmstadt ist unterschätzt. Diese Stadt, die sich selbst langweilig „Wissenschaftsstadt“ nennt, verkauft sich unter Wert. Denn das eigentliche Potential von Darmstadt liegt nicht in den zwei Hochschulen – sondern in seiner Kunst- und Kultur-Szene. Ich bin ja schon ein wenig in Deutschland herum gekommen, aber ich habe bisher keine Stadt erlebt, die – im Verhältnis zu ihrer Größe –  eine so große und vielfältige Kulturszene aufweisen kann. Gewiss: Berlin, hat mehr und noch experimentellere Angebote. Aber Berlin ist auch um ein Vielfaches größer als Darmstadt.

In Darmstadt kann man eigentlich jeden Tag ausgehen und etwas Spannendes sehen, hören, erleben.

Leider macht Darmstadt viel zu wenig daraus. Ich habe beobachtet, dass sich die Besucher vieler Angebote oft aus einer sehr engen (und eingeschworenen) Zielgruppe- was rede ich – nicht eine Zielgruppe, sondern viele verschiedene Gruppen – nämlich je nach Veranstaltungsort. Nehmen wir die Theater-Szene: Wer ins Theater Moller Haus geht, wird selten im Staatstheater oder Halb-Neun Theater anzutreffen sein, oder im Theater im Pädagog. Ähnlich ist es mit den Musikveranstaltungen – selten habe ich die gleichen Personen an verschiedenen Veranstaltungsorten getroffen. Egal ob  – Bessunger Knabenschule, Centralstation, Oetinger Villa, West Stadt Café, Linie Neun (u.s.w.) –  die Zuschauer  und -hörer bleiben oft unter sich und nicht selten kennen sie die anderen Veranstaltungsorte gar nicht oder nur flüchtig.

Noch geschlossener ist jedoch der Kreis der Kunst- und Kulturinteressierten insgesamt gegenüber der Außenwelt. Ich werde – trotz bekannter Aufgeschlossenheit und inzwischen vieler Kontakte in die Szene – in Darmstadt fast nie aktiv zu irgendwelchen Kunst- oder Kulturevents eingeladen. Und wenn ich hingehe, werde ich von anderen Teilnehmern entweder ignoriert oder sogar misstrauisch beäugt. Schon gar nicht wird aber versucht, neue Zielgruppen zu erschließen, die der Kultur bisher fern standen.

Arbeitskollegen, die außerhalb wohnen, bekommen vom kulturellen Reichtum Darmstadts praktisch gar nichts mit.

Das ist schade. Hier wird viel Potential verschenkt. An Entwicklungspotential, an Anregung, an Diskurs und nicht zuletzt auch an Einnahmen für Veranstalter und Künstler. Und die Ursachen sind vielfältig.

Ganz grundsätzlich ist da nicht selten die (süd-)hessische Art im Weg, die eher abweisend, unkommunikativ, introvertiert, gegenüber „Fremden“ mindestens desinteressiert, wenn nicht gar feindselig ist. Man ist sich mit sich selbst genug. Neue Freunde, Bekannte, Kontakte braucht man nicht. Wer dazukommt, muss schon – Bitteschön – den ersten Schritt machen.

Dann gibt es natürlich auch einfacher zu überkommende menschliche Faktoren: Animositäten der Veranstalter und Künstler untereinander, die Kooperationen verhindern. Es gibt sicher auch Angst vor Kritik, Angst vor Unruhe, es gibt eine Wagenburg-Mentalität von Subkulturen.

Es gibt aber auch einen Mangel an gutem Marketing und guter Pressearbeit – was nicht wundert, denn sie sind ja nicht darin ausgebildet. Und einen schwachen Lokal-Journalismus, der es nicht vermag  (oder keine Interesse hat) kulturell zu inspirieren – in einer zersplitterten Anzeigen-Blättchen Landschaft, in der gute Schreibe kein Geld kosten darf.

Und sicher noch einige andere Gründe mehr – ich erhebe keinen Anspruch, das schon voll zu durchschauen. Ich möchte aber gern die Kontroverse anstoßen, ob und wie man das ändern kann. Darmstadt hat Potential – und macht quasi nix draus.

Ich werde hier zukünftig noch weitere Artikel zum Thema (Update 18.2.: hier schon mal ein paar Vorschläge, was man konkret tun könnte) veröffentlichen – wenn ihr das E-Mail-Abo nutzt, werdet ihr benachrichtigt. Auch Gegenstimmen und andere Artikel zum Thema verlinke ich gern, sofern ich sie mitbekomme. Oder nutzt die Kommentarfunktion.

 

Wer mehr über das wissen will, was kulturell und künstlerisch in Darmstadt passiert, kann sich über Darmstadt-Abo regelmäßig mit maßgeschneiderten Informationen versorgen lassen.

 

Siehe auch:

Kulturmanagerin Birgit Mandel über leere Theater: „Eine ziemliche Arroganz“ (taz, 19.12.2014)

 

 

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Les Rita Mitsouko & La Yegros

Spannende Musik – nicht neu, aber von mir neu entdeckt Und wie oft auf schrägen Wegen (Die Black Keys habe ich z.B.- in der Videothek entdeckt).

Ich habe mit Entertain auf Arte den Film „Tomboy“ aufgenommen. Und als ich in den gestern Abend mal reinschauen wollte, habe ich – anders als sonst  (warum auch immer) – nicht gleich zum Filmanfang vorgespult (die Aufnahme beginnt immer ein paar Minuten früher, damit ich den Anfang des Films nicht verpasse, wenn sich das TV Programm mal kurzfristig verzögert). Und davor lief ein (nicht unspannendes) Magazin namens „Tracks„, das ich bisher nicht kannte. Da haben sie die Sängerin Mariana Yegros von La Yegros interviewed und die wiederum hat dabei – warum auch immer – das Album „Hip Kit“  von Les Rita Mitsouko  in der Hand gehalten. Und von denen haben sie dann noch einen Song gespielt haben. Und dann eine Live-Aufnahme von La Yegros.

Naja, Tomboy hab ich mir dann nicht mehr angeschaut. Sondern Musik gehört. Hier sei sie euch vorgestellt:

Les Rita Mitsouko

ist eine ziemlich alte Band und wenn ich sie bisher übersehen habe, dann vor allem, weil ich ziemlich wenig frankophil bin. Ein blinder Fleck, zugegeben, den ich aber (seit Delikatessen, Baise Moi und Nouvelle Vague) wirklich langsam mal angehen sollte.

Nun hier zur Vorstellung von Les Rita Mitsouko ihr Song „Tongue Dance“ (bekannt geworden sind sie mit „Marcia Baila„, den ich aber fast schon konventionell finde – fast) :

Mehr Infos zu Les Rita Mitsouko bei laut.de, eine Zusammenstellung weiterer Songs in meiner YouTube Merkliste.

 

La Yegros

 

aufgenommen am 04.05.2013 im Ringlokschuppen, Mülheim a. d. Ruhr.

Mehr Infos zu La Yegros bei laut.de, eine Zusammenstellung weiterer Songs in meiner YouTube Merkliste.

 

Siehe auch: Weitere Beiträge in der Kategorie Musik, wie zum Bleistift

 

 

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CD-Review: Nola – Portrait of a Lady

Nola - Portrait of a Lady„Portrait  of a Lady“ ist eine dieser CDs, die gefählich leicht nach einmaligem Hören in den Tiefen der Plattensammlung verschwinden können. Ich hätte diesen Fehler fast gemacht. Denn ich habe sie beim ersten Mal viel zu leise und zudem zu unaufmerksam gehört. Mein erster Eindruck damals: Sehr schöne Musik, aber nichts Neues und traurig, ja fast ein wenig depressiv. Zum Glück habe ich noch einmal genauer hingehört!

Denn:

Nichts Neues ist es in der Tat, sondern etwas Wohlbekanntes. Nola – das sind die Sängerin Marijke Jährling, Steffen Müller-Kaiser an Tenorsaxofon und Bassklarinette, Lukas Moriz am Piano und Ina Burger an Kontrabass – haben dieses Album der großen alten Lady des Jazz und Blues, Billie Holiday, gewidmet (sprich: Ihre Lieder aufgenommen). Und Billie Holidays Musik ist nun mal bekannt und vertraut – und Nolas Version so nahe dran und authentisch, dass sie auf den ersten Blick nicht auffällt.

Und das ist vielleicht schon das wichtigste Kompliment, dass man Nola machen kann: Das sie es geschafft haben, die Musik dieser fantastischen Sängerin und ihrer Zeit so treffend wiederzugeben. Ohne auf Eigenständigkeit und Interpretation zu verzichten. Versuchungen und Risiken lauerten dabei an allen Ecken. Eine zu exakte Kopie hätte keinen eigenständigen Reiz (und stände im Wiederspruch zu Billie Holidays eigenem Selbstverständnis), eine zu moderne Interpretation schnell zur Karikatur werden. Den Rest des Eintrags lesen. »

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crazy me

von Arthuro de las Cosas

I wish I could sleep

 

but this song keeps me up

balling

beating

bouncing

bashing

 

gainst my brain

skull

heart

 

rebel song

key-ping me awake

through the night

 

crazy me

 

 

Weitere Lyrik von Arthuro de las Cosas:

in music

w/ and w/out you

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2014: Kunst und mehr …

Willkommen in 2014!

Ich hoffe, ihr seid genauso toll rübergekommen wie ich. Von der Party bin ich noch ein wenig groggy, aber das wird sich legen. Super spannende Leute kennengelernt! Wow!

Hier geht es weiter, mit Kunst, Kultur, Musik, Essen, Technik, Darmstadt und natürlich auch Politik. Tippfehler im Preis enthalten, solange ich mir keinen Korrekturleser leisten kann.

Zu Weihnachten habe ich diesen 2014er-Kalender bekommen:

2014 Kalender von Eugen Stross

Nicht exakt mein Geschmack, aber interessant. Bin am überlegen, ob und wie ich diese Eindrücke mit euch teile – ohne die Rechte der Eigentümer der Rechte zu verletzen. Vielleicht inszeniere ich das irgendwie. Mal sehen.

Und meine Filmkurzkritiken will ich überarbeiten. Aber ich bin da zerrissen. Idee: Ich frage euch! Würdet ihr abstimmen? Ich weiß ja, ihr seid online sehr schüchtern – aber ein kurzer Klick?

Whats new @ Neun mal Sechs? Nun, erwartet Postings über Tango Argentino  und Spanisch.

Anyway: Welcome on board of Flight 2014 to the Future. Please stop smoking and fasten seat belts. The crew of Neun mal Sechs wishes you an incredible flight and many new experiences! Kick it! Go for it! Shake it! The future is wide open!

 

 

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Lauftipps

Start einer kommentierten Linkliste zum Thema Laufen:

 

Eigenes

42er Tagebuch – mein langer Weg zum Marathon im April 2013

 

 

Motivation

 

Todesursache Faulheit – Spiegelartikel zu Mangel an Bewegung

Es ist kalt, es ist nass, und dennoch hat das Laufen im Winter seine Reize. b2tb über: Laufen bei Regen, Matsch und Kälte

Runners World: Motivation fürs Winterlauftraining

 

Ausstattung


200 Running Songs (die meisten kenne ich nicht und ich laufe selbst meist ohne Musik)

 

Musik zu der ich selbst schon gelaufen bin:

Skunk Anasie –  Paranoid and Sunburnt  (5:57 min/km  auf 9km)

 

Gesundheit, Fachwissen und Technik

 

Laufen im Winter

Runners World: Wintertraining, Alternativen, Ausrüstung und Motivation

Joggen online: Die besten Tipps für die kalte Jahreszeit

Fit for fun: Richtig laufen bei Kälte

Achim Achilles: Tipps und Regeln für das Laufen im Winter

Spiegel online: Joggen im Winter „Wer zu viel trainiert, läuft sich in den Keller“

WAZ: Laufen im Winter – Tipps vom Sportmediziner

 

Laktat: Was ist das?

Sehr verbreitet zur Trainingsoptimierung ist der Laktat-Leistungstest. Durch ihn kann unter anderem das Niveau Eurer aktuellen Grundlagenausdauer festgestellt und Eure individuellen Trainingsherzfrequenz-Bereiche abgeleitet werden.

Wenn während einer intensiven Ausdauerbelastung der über die Atmung aufgenommene Sauerstoff nicht ganz ausreicht, um den im Muskel benötigten Energiebedarf zur Muskelkontraktion zu decken, entsteht das saure Stoffwechselprodukt Laktat. Laktat ist das Endprodukt des anaeroben (ohne Sauerstoff) Stoffwechsels. Es entsteht also bei der Energiegewinnung durch Kohlenhydrate beziehungsweise Glukose ohne die Beteiligung von Sauerstoff. Bei geringen bis mittleren Belastungen kann der Körper seinen Energiebedarf zum Großteil durch die vollständige Verbrennung von Kohlenhydraten unter Zuhilfenahme von Sauerstoff decken (aerobe Glykolyse). Mit steigender Belastung ist der Muskel jedoch zu einem immer höheren Anteil auf die anaerobe Energiebereitstellung angewiesen, um den hohen Energiebedarf zu decken. Die Folge ist eine vermehrte Laktatbildung.
Kann der Körper bei intensiven Belastungen kein Gleichgewicht mehr zwischen Laktatproduktion und -elimination herstellen, kommt es zu einer extremen Übersäuerung mit einem stark herabgesetzten pH-Wert im Blut. Dies merkt ihr, wenn eure Beine extrem schwer werden und Ihr das Gefühl habt, nicht mehr von der Stelle zu kommen.

Quelle: http://www.triathlon.de/tri-wissen-was-ist-laktat-10359.html

 

 

Tracking Sites und Tools

Ich tracke meine Läufe (zur Zeit noch) mit Runtastic und der Runtastic App. T-Mobile Kunden mit I-Phone bekommen zur Zeit die Premium-Funktionen der App kostenlos freigeschaltet.

Leider hat Runtastic nach dem Re-Launch nun zentrale Funktionen abgeschaltet. Deshalb teste ich gerade Laufen.de und lauf-news.de . Ich werde  euch hier natürlich über die Ergebnisse informieren.

 

 

 

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