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Café Aegidius (vormals Aegidien-Kirche)

Alice’s Restaurant ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1969, der auf dem Lied Alice’s Restaurant Massacree von Arlo Guthrie basiert. Darin haben die namensgebende Alice und einigen andere Hippies eine Kirche gekauft und darin ein Restaurant eröffnet.

Soweit bekannt (OK, zugegeben, ich hab den Film noch nicht gesehen, liebe aber das Lied). Um so erstaunter war ich, als ich neulich nach Hann.Münden kam (die Stadt, in der ich zur Schule gegangen bin) und erfuhr, dass genau diese Idee dort umgesetzt wurde: Aus der ehemaligen Aegidien-Kirche (in der auch der berühmte Dr. Eisenbart begraben liegt) wurde das Café Aegidius.

Spannend genug für einen kurzen Abstecher und einige Fotos:

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Viva del Sol

Vival el Sol in DarmstadtAn einem der ersten wirklich warmen Sommerabende dieses Jahres hätten wir in einer zentral Gelegenen Location wie dem Viva del Sol deutlich mehr Publikum erwartet. Die Außenplätze waren mäßig besetzt, innen war es ganz leer. Jedoch bestätigte sich unser Verdacht nicht, dass Probleme beim Essen oder beim Service die Ursache dafür seien.

Wir hatten die VIVA-Dips Menage mit vier verschiedenen, sehr leckeren Dipps und Brot dazu. Beim Brot hätte ich eher ein spanisches Weißbrot genommen, statt des sicher höherwertigen Körner-Baguettes, aber das fällt unter Geschmackssache und ist wirklicher Grund hier nicht zu essen.

Das Getränkeangebot war groß und enthält auch ungewöhnliche Angebote.

Der Service war sehr freundlich und sehr schnell.

Unser Gericht war sicher nicht geeignet, um ein endgültiges Urteil über die Qualität der Küche zu fällen. Und die Qualität des Service zeigt sich erst, wenn der Laden brummt. Dennoch sehe ich soweit keine Grund, nicht im Viva del Sol Essen zu gehen. Werde sicher noch einmal zu einer ausführlicheren Begutachtung zurückkehren.

Viva del Sol tagsüberDie Musik im Viva del Sol war auf ein junges Publikum zugeschnitten und auch die anwesenden Gäste waren jünger als wir. Vielleicht ist der Grund für die wenigen Besucher die Preisstruktur im Viva del Sol. Denn günstig ist es dort nicht gerade. Gerade junge Menschen verfügen oft über weniger Geld bzw.geben ihr Geld seltener für gutes Essen aus.

 

Friedensplatz 11,64283 Darmstadt

http://www.viva-elsol.de

Tel: 06151 1010561

 

 

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Siehe auch:

Madrid (Darmstadt)

Zum Ziegelbusch (Darmstadt)

Margarete (Frankfurt)

Heuser (Darmstadt)

Wu’s Kitchen (Darmstadt)

(Darmstadt)

(Darmstadt)

(Darmstadt)

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Madrid: Spanische Tapas

Update: Leider hat das Madrid inzwischen seine Türen geschlossen.

Letzte Woche war spanische Woche bei mir. Ungeplant und zufällig. Hier schon mal die Restaurant-Kritik zum Madrid, in Kürze folgt eine fürs Viva del Sol.

Das Restaurant "Madrid" in DarmstadtDas Madrid gehört sicherlich zu den gemütlichsten Kneipen in Darmstadt und ist eine meiner Lieblingsorte für gemütlich-lustige und auch für gesprächsintensive Ausgehgelegenheiten. Sowohl privater als auch geschäftlicher Art.

Was weniger bekannt ist: Es gehört auch zu den besten Restaurants in der Stadt. Die Speisekarte ist kurz und kompromisslos – spanische Tapas sind das einzige Angebot (wenn man auch Miesmuscheln zu den Tapas zählt). Ohne jedes populäre Zugeständnis an deutsche Gewohnheiten. Dennoch bieten sie eine geschmacklich breite Auswahl, die bisher jedeN meiner BegleiterInnen und Gäste etwas Passendes hat finden lassen.

Der Preis der Tapas liegt jeweils überwiegend zwischen 3 und 7 Euro, sodass man sich durchaus ein kleines Menü zusammenstellen und dann von verschiedensten Gerichten naschen kann. Auch für die weniger hungrigen Gäste ist es einfach, sich eine leckerer Kleinigkeit zu bestellen. Richtig attraktiv ist es mit einer größeren Gruppe: Dann können alle ringsum probieren und es wird ein richtiges Festmahl.

Das Angebot an Tapas besteht überwiegend aus Standards, aber es sind – soweit ich das beurteilen kann (Spanien ist groß) – auch einige Eigenkreationen dabei.  Die Zutaten sind immer frisch – ich habe bei meinen vielen Besuchen noch keinen einzigen Ausrutscher erlebt.  Besonders aber ist die Fähigkeit des Kochs, hervorragend und immer angemessen zu würzen. Zumindest als Freund spanischer Küche ist man im Madrid richtig.

Bei aktuellen Besuch habe ich Patatas Bravas (scharf) und Chorizo gegessen und war wieder einmal einfach begeistert. Auch meine Gäste waren von ihren Variados sehr angetan.

Ein weiteres Plus ist, dass der Inhaber Dimitrios Katerinis nicht nur sehr freundlich und hilfsbereit ist, sondern auch viel Humor hat und einen immer mit einem Lachen begrüßt.

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Restaurant-Kritik: Khan – der mongolische Massen-Grill

Mit Projekt-Kollegen Essen gehen ist eine schöne Sache, die das Team zusammen bringt. Dafür hatten wir uns dieses Mal im Khan am Darmstädter Bahnhof verabredet. Ich hatte dort vor langer Zeit einmal gegessen und das Essen als gut und die Athmo als freundlich in Erinnerung.

Khan - der mongolische Massengrill

Khan – der mongolische Massengrill

Als ich an diesem Mittwoch Abend das Lokal gegen 19 Uhr betrat, war es voll besetzt und laut. Dazu muss man wissen, dass das Khan kein kleines Restaurant ist, sondern ein großer Saal. Vor allem größere Gruppen hatten sich an diesem Abend dort eingefunden.

Interessant am Khan ist, dass es ein Buffet mit rohen Speisen gibt, aus dem man seine Wahl treffen kann und die der Koch dann am offenen Grill vor den eigenen Augen frisch zubereitet. Die damit verbundene Lauferei sorgt jedoch auch für einige Unruhe – sowohl am eigenen Tisch. als auch ganz allgemein im Saal. Alternativ kann man aus einer Karte ein fertiges Gericht auswählen. Die Karte läßt jedoch offen was an ihr nun speziell mongolisch ist und weckt auch keine Neugierde, sondern bedient vor allem die Standard-Erwartungen des deutschen Publikums.

Während sich die Kollegen überwiegend für das Buffet entschieden, begnügte ich mich mit einer Sammlung von Vorspeisen. Die allgemeine Einschätzung war, dass das Essen durchgängig in Ordnung war, aber nichts Besonderes.

Das ist bei solchen Events nicht weiter tragisch, denn wir waren ja vor allem wegen der Kollegen da und das Essen war mehr oder weniger der Bonus. Doch am Tisch wollte einfach keine Unterhaltung aufkommen. Das lag daran, dass die hohe Lautstärke der Gespräche im Raum das Sprechen anstrengend und das Zuhören schwierig machte. Es war einfach keine nette Atmosphäre.

Ganz grauenhaft jedoch war der Service. Den Rest des Eintrags lesen. »

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