Artikel getaggt mit Umwelt

The Plastics and the Damage Done

Eichhörnchen mit Plastik-Müll

Wie lange wird dieses Eichhörnchen wohl noch Leben?

Neulich habe ich über die Initiative Darmstadt unverpackt geschrieben, die versucht, in Darmstadt (im Martinsviertel) ein Geschäft zu eröffnen, dass Waren ohne Verpackung verkauft (das Crowdfunding dafür läuft noch und braucht noch ne Menge Unterstützer!). Dabei habe ich auch angedeutet, wie umweltschädlich Plastikverpackungen sind.

Seither habe ich nicht nur viel Feedback erhalten, sondern noch einige drastische Beispiele gefunden, die ich hier teilen möchte:

(Achtung: Die Bilder können zum Teil schockieren!)

 

 

 

 

 

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Darmstadt Unverpackt

Update 29.10.2016: Das Crowdfunding war erfolgreich und Darmstadt Unverpackt öffnet HEUTE in der Gutenbergstr. 5b  (am Kopernikus-Platz) im Martinsviertel.

Darmstadt unverpackt einkaufen(Plastik-) Verpackungen sind eine Pest – natürliche Ressourcen verbrauchend, umweltschädlich in der Produktion, kostenintensive für die Abfallwirtschaft und umweltschädlich in der Entsorgung. Denn Plastik wird aus Erdöl hergestellt. Und weil weder die Hersteller noch die Verbraucher von Plastik für die externen Effekte bezahlen müssen, ist Plastik ein Gut, dessen Preis nicht wirklich die gesellschaftlichen Kosten seiner Produktion (und Entsorgung) widerspiegelt.

Deshalb werden viele der Produkte, die wir täglich kaufen, zum Teil völlig sinnlos in Plastik(folien) verpackt. Sogar beim Bio-Supermarkt „Alnatura“ findet man immer wieder in Plastik eingeschweißte Gurken.

Und das, obwohl die in Plastik enthaltenen Weichmacher nachweislich in die Nahrung übergehen. Natürlich immer unterhalb der zulässigen „Grenzwerte“.

Vor rund 2 Jahren startete in Berlin der erste zweite Laden (Update 12.10.2016: der in Kiel eröffnete sogar 6 Monate vorher), der versucht zur Vermeidung  von (Plastik-)Müll beizutragen, indem er Lebensmittel lose verkauft und in mitgebrachte oder geliehene  Behälter abfüllt, unter dem Namen „Original Unverpackt“. Seither haben im Bundesgebiet in vielen Städten solche Läden eröffnet (und sich etabliert). Immer waren es lokale Initiativen, die die Märkte eröffnet haben – keine Kette. Zum Teil Menschen, die zum ersten Mal den Schritt in die Selbstständigkeit wagen.

Nun gibt es auch in Darmstadt eine Initiative, einen solchen Laden zu eröffnen. Ende Oktober will Unverpackt Darmstadt eröffnen. Dazu brauchen die Organisatoren jedoch noch etwas Unterstützung und haben ein Crowdfunding gestartet:

https://www.startnext.com/unverpackt-da

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Weihnachtsterror überall

Weihnachts-Dekoration

Der Weihnachts-Terror nimmt zu – in Deutschland wie in China

Seit Monaten schon werden wir in Werbeprospekten, TV-Spots, Kaufhäusern und Supermärkten zum Kauf sinnloser und/oder dickmachender Produkte gedrängt. Inzwischen breiten sich auch wieder massiv leuchtende Energieverschwender in  den Straßen und Vorgärten aus und verwandeln die stille Nacht in kitschige Las Vegas-Alpträume. Die Anbetung des Konsum-Gottes erlebt wieder ihre Hochzeit und wird von den Kirchen offiziell abgesegnet.

Endlich drängeln wieder fromme Christen rücksichtslos durch Straßen und Kaufhäuser, um sich die Liebe ihrer biologisch Nächsten durch Geldausgaben zu erkaufen, von denen sich Menschen anderswo jahrelang gesund ernähren könnten. Es ist wieder Weihnachten und man rechnet mit 99%iger Beteiligung.

Das Schöne daran: Trotz all dem Klagen über die Krise und die eigene und allgemein schlechte wirtschaftliche Situation werden wieder Milliarden Euros für so sinnlosen (und meist: gesundheitlich und ökologisch schädlichen) Plunder ausgegeben, dass sie selbst in Griechenland besser angelegt wären. Das zeigt: Wir jammern weiter auf höchstem Niveau.

Amen.

Dann kamen sie nach Jerusalem. Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und ließ nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug. Er belehrte sie und sagte: Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen. Denn sie fürchteten ihn, weil alle Leute von seiner Lehre sehr beeindruckt waren.

Markus 11,15ff

Siehe auch:

Sinnvolle Alternativen zu hirnlosen Weihnachtsgeschenken (Utopia)

Einzelhandel entfernt Weihnachtsartikel aus dem Sortiment und startet Osterverkauf (Der Postilion)

 

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Betr. Ihre Aktion „Zu REWE radeln“

Update 1.7.2016:  Der Rewe- Markt in Darmstadt (Eschollbrücker-Straße) hat immer noch nicht das Geringste für seine radfahrenden Kunden getan – und Autofahrer fühlen sich ermutigt, den schon knappen Platz weiter zu beschränken:

Rewe Parkplatz - Fahrrad

Ich kaufe da deswegen (und inzwischen deswegen) schon lange nicht mehr ein.

 

REWE-Zentral-Aktiengesellschaft
Domstraße 20
D – 50668 Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Handy-Rücknahme – Rohstoffe sichern!

Schätzungsweise 60 Millionen Handys liegen ungenutzt in Deutschlands Schubladen. Dabei ließe sich mit den Wertstoffen aus den alten Geräten soviel Gutes tun.

Helfen sie mit: Geben sie ihr altes Handy im Telekom Shop ab, damit es umweltgerecht recycelt werden kann und keine Wertstoffe verloren gehen. Aus den Erlösen will die Telekom Geld an gemeinnützige Organisationen wie die „Deutsche Umwelthilfe“ oder „Ärzte für die Dritte Welt“ spenden.

Die Telekom verspricht, im gesamten Prozess der Handy-Rücknahme hohe Sicherheitsstandards im Datenschutz einzusetzen.

Dennoch ist eine spätere Wiederherstellung der Daten durch Dritte mit erheblichem technischen Aufwand durchaus möglich und kann nicht vollständig ausgeschlossen werden (übrigens auch, wenn sie ihr Handy in den Müll werfen).

Achten sie daher unbedingt darauf, dass sie vor Abgabe des Handys alle persönlichen Daten soweit möglich löschen und die SIM- und Speicherkarten entfernen.

Wer auch noch gewinnen will: Vor Ort eine Teilnahmekarte ausfüllen und diese mit dem Handy abgeben.
Zu gewinnen gibts:
5×1 MINI Cooper D, Telekom-Edition, 1.6 l, 81 kW
99 g CO2/km, Sonderausstattung

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